Witali Klitschkos WM-Kampf geplatzt: Alle
Beteiligten einigten sich auf Verschiebung

Maskajew zunächst gegen Pflichtherausforderer Peter "Witali sieht es mit lachendem und weinendem Auge"

Ex-Boxweltmeister Witali Klitschko wird vorerst nicht gegen den WBC-Schwergewichts-Champion Oleg Maskajew um den Titel kämpfen. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich alle Beteiligten auf eine Verschiebung, sagte Klitschkos Berater Bernd Bönte. Maskajew werde nun zunächst gegen seinen Pflichtherausforderer Samuel Peter antreten.

"Witali sieht das mit einem weinenden und einem lachenden Auge", sagte Bönte. Der WM-Kampf gegen den Sieger der Partie sei ihm schließlich sicher. "Das wird noch vor Jahresende sein." Der Kampf mit Klitschko sollte ursprünglich am 2. Juni in Moskau stattfinden.

Knapp 15 Monate nach seinem tränenreichen Abschied vom Boxsport hatte Klitschko im Jänner seine Rückkehr in den Ring angekündigt. Nach einem Kreuzbandriss und einem schweren Innenmeniskusschaden hatte Klitschko am 9. November 2005 seine Karriere eigentlich beendet. Nun will der Schwergewichtler zurück auf den Weltmeister-Thron. Der Ukrainer hat 37 Profi-Kämpfe bestritten und 35 gewonnen, davon 34 durch K.o.

(apa/red)