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Ärger per Hauszustellung

Markus R. Leeb über Unzulänglichkeiten bei Paketzustellern

Wirtschaft - Ärger per Hauszustellung © Bild: NEWS

Es mag ein profanes Problemchen sein, aber ich finde, es gibt zu oft Anlass für Ärger: die Paketzustellung. Der boomende Online-Handel beschert den Paketzustellern europaweit Wachstum und gute Gewinne. Auch innerhalb der Österreichischen Post AG verzeichnete heuer die Division Paket & Logistik mit einem Plus von knapp fünf Prozent auf 431 Millionen Euro das stärkste Wachstum im ersten Halbjahr.

Warum, frage ich mich, ist dann das Service in genau diesem gewinnbringenden Bereich so grottenschlecht? Ich spreche von Benachrichtigungen, die im Postkastl liegen, obwohl ich zuhause war. Es mag mühsam sein, zu klingeln und das Packerl auch noch in den dritten Stock tragen zu müssen. Aber dafür hätte ich eigentlich bezahlt. Und ich meine nicht nur die gelbe Post.

Mit anderen Zustelldiensten habe ich ebenso schlechte Erfahrungen gemacht. Da wäre der DPD-Zusteller, der erklärt, dass der Name auf der Klingel und nicht daneben stehen „darf“ und er so „nicht verpflichtet“ sei, zu läuten. Oder auch DHL, wo man als Klagenfurter nach Villach fahren muss, um ein Paket abzuholen. Service sieht anders aus. Wie schulen solche Konzerne bloß ihre Mitarbeiter? Natürlich gibt es auch freundliche und sehr bemühte Zusteller, wie meinen täglichen Postler Franz. Nur leider ist der eine Ausnahme

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