Wirbelsturm "Olga" fordert sieben Tote:
Viele Dominikaner weiterhin vermisst

Naturkatastrophe außerhalb der Hurrikansaison Fluss trat über Ufer und überschwemmte Santiago

Wirbelsturm "Olga" fordert sieben Tote:
Viele Dominikaner weiterhin vermisst

Bei dem Tropensturm "Olga" sind in der Dominikanischen Republik nach lokalen Medienberichten mindestens sieben Menschen zu Tode gekommen. Schwere Regenfälle und das Ablassen von großen Wassermengen aus einer Talsperre hatten dazu geführt, dass der Fluss Yaque über die Ufer trat und die Stadt Santiago überschwemmte. Zahlreiche Menschen wurden als vermisst gemeldet. Viele Einwohner der Stadt seien von den Wassermassen eingeschlossen und harrten auf den Dächern ihrer Häuser und auf Bäumen aus, hieß es.

"Olga" hatte sich wenige Wochen nach dem Ende der offiziellen Hurrikansaison im Zentrum der Karibik entwickelt. Der Wirbelsturm zog über die Insel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik und Haiti hinweg. Die Gefahr des Sturmes geht nach Angaben der Meteorologen von den Wassermassen aus, die der Sturm transportiert. Vor kurzem bewegte sich "Olga" in westlicher Richtung auf Kuba zu, wo Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet wurden. (apa/red)