Wirbel um den Opernball: Null Promille für Paris

Wirbel um den Opernball: Null Promille für Paris

Paris Hilton: Ein neues Werbeverbot vermiest dem Model für Dosensprudel den Auftritt auf dem Opernball. Das NEWS-Interview zur prickelnden Causa. Und: Prominente zum Phänomen Paris – nervtötende Unkultur oder etwa doch längst schon Kult?

Ein goldfarbenes Abendkleid am Luxuskörper, dieses sparsame wie reiche Lächeln um die Lippen, eine sich prügelnde Entourage von Abschüsslern, dazu das Mickymaus-Stimmchen, das die Parole seiner Inhaberin in Mikros piept: „That’s hot!“ So etwa könnte sich am 15. Februar der Auftritt von Paris Hilton am Wiener Opernball gestalten. Könnte, denn um das Balldebüt ist ein prickelnder Streit zwischen der Rechtsabteilung der Wiener Staatsoper und den Hilton-Importeuren entbrannt. Die Hollywood-Inszenierung könnte gar last minute noch platzen: Logenherr Richard Lugner ist heuer erstmals nur der teilzahlende Platzanweiser, denn der kolportierte Einkaufspreis von 300.000 Euro würde das Baumeister-Budget sprengen. Eingeflogen und groß gesponsert wird die 25-Jährige vom Ischgler Hotelier Günther Aloys, der mit Hilton per Exklusivvertrag seinen „Rich Prosecco“ in Dosen bewirbt. Auch die Staatsoper sollte, so der übersprudelnde Masterplan, zum Prosecco-Parkett werden, Hilton statt an Schampus am Dosensprudel nippen und diesen auch ausschenken.

Sprudelnder Streit. Prost, Mahlzeit! Zwei Wochen vor der gro-
ßen Show erreichte „Herrn Günther Aloys und Frau Paris Hilton“ ein Brief aus der Oper: Da beim Ball die Schaumwein-Ausschankrechte exklusiv an den Konkurrenten Kattus vergeben seien, habe man „Werbung, Ausschank und Mitnahme von Getränken zu unterlassen.“ Aloys – die Blamage fürchtend, mit Paris ante portas zu stehen – will nun zähneknirschend auf die Reklame verzichten: „Paris will und wird zum Ball kommen und sich artig wie jeder andere Ballgast verhalten. Wir machen keine Werbung.“ Lugner: „Ich zittere nicht um meinen Gast.“

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