Wirbel um Moschee nahe Ground Zero:
Gebäude soll 9/11-Gedenkstätte erhalten

Viele Amerikaner lehnen Bauvorhaben strikt ab Imam: Pläne sehen ein modernes Hochhaus vor

Wirbel um Moschee nahe Ground Zero:
Gebäude soll 9/11-Gedenkstätte erhalten © Bild: APA/EPA/Domenico

Nach Wochen teils erbitterter Diskussion haben New Yorker jetzt die Gelegenheit, sich näher über das geplante islamische Zentrum in der Nähe von Ground Zero zu informieren. Die "New York Times" stellte Skizzen von dem umstrittenen Bauvorhaben vor. Demnach soll das Bauvorhaben auch eine Gedächtnisstätte für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 beherbergen.

Die muslimische Gemeinde um Imam Feisal Abdul Rauf plant die Moschee außerdem als modernes Hochhaus mit viel Licht und offenen Flächen. Der in der Öffentlichkeit vereinfacht als Moschee bekannte Bau wird wegen seiner Nähe zum Anschlagsort von vielen Amerikanern abgelehnt. Dort waren vor neun Jahren 2.752 Menschen bei der Attacke islamistischer Terroristen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers ums Leben gekommen. Nach Angaben der Zeitung hat die islamische Gemeinde noch nicht damit begonnen, die Mittel für das auf 140 Millionen Dollar (knapp 102 Millionen Euro) veranschlagte Vorhaben einzusammeln.

Das Design des Islam-Zentrums verbinde "Spuren von Tradition" mit modernen Materialien und viel Glas, hatte der Projektleiter Sharif al-Gamal schon zuvor angekündigt. In den oberen Geschossen sollen Besucher aller Konfessionen Kunstausstellungen besuchen können, sich zur Meditation oder zum Gebet zurückziehen. Mehrere Konferenzräume laden zu Programmen ein, die den Dialog zwischen Christen, Muslimen, Juden und Vertretern weiterer Religionen fördern sollen, hieß es.

(apa/red)

Kommentare

Das wird ja immer noch besser! Zuerst bomben die Moslems das WTC (ein Zeichen der westlichen Gesellschaft) weg - und dann stellen sie auch noch eine Moschee (ein Zeichen der Moslems) dort hin.

Ironie...

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