Partei entfernt 'Marokkaner-Diebe'

FPÖ lässt umstrittene Wahlwerbung nach Kritik und Anzeigen verschwinden

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Wirbel um FPÖ-Plakat - Partei entfernt 'Marokkaner-Diebe'

"Ich bin in ein Eck gestellt worden, in dem ich nicht sein will", sagte er. Auch wenn er seine Ankündigung am 1. April mache, sei es ihm "tiefernst". Er habe mit dem Slogan auf Versäumnisse der Politik aufmerksam machen wollen und habe "niemals die Absicht gehabt, irgendjemanden zu beleidigen", beteuerte Penz.

Er wolle sich "ausdrücklich von der Plakatkampagne distanzieren, sowie für den Inhalt und die Formulierung entschuldigen" und übernehme dafür "persönlich und alleine die Verantwortung". Die 33 Großplakate seien bereits alle entfernt bzw. überklebt worden. Auch das Außenministerium in Wien sei informiert und gebeten worden, das marokkanische Königshaus von der Entscheidung der Innsbrucker Freiheitlichen in Kenntnis zu setzen, sagte der Hotelier.

Kommentare

rotra melden

Ein Eck`in dem er nicht sein will? ...."auf Versäumnisse der Politik aufmerksam machen wollen und habe "niemals die Absicht gehabt"
"....ausdrücklich von der Plakatkampagne distanzieren"

Mir geht diese Sprache schon dermaßen auf den Geist, das ich es kaum fassen kann! Diese Sprache die alles offen lässt, niemand verärgern sollte und doch alles sagt und jeder seine Botschaft daraus ziehen kann, wahhh!
In der freiheitlichen Sprache würde ein Mord vielleicht mal so formuliert werden: "Nein, wir haben diesen Mann nicht getötet, sondern ihn nur am weiterleben gehindert"!

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Re: Ein Eck`in dem er nicht sein will? Nichts als blöde Ausreden, nachdem diese Dummköpfe das Fracksausen bekommen haben.
Sie werden hoffentlich vor Gericht Gelegenheit haben, etwas über Anstand und Menschenrechte zu lernen.

RobOtter
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Na geh.... dabei hätte ich auch so schöne Plakatideen:

Bandwurmfortsatz
statt
Strache-Hatz

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Re: Na geh...Sinneswandel. "Ausländerhotel Penzl, Mitglieder der FPÖ unerwünscht"

HC-Krache melden

Nicht zu vergessen! Fast 30% aller Österreicher (nach Umfragen) würden diese Partei (nach Grasser, Meischberger, Scheuch, Graf, Rumpold, Winter, Gorbach, Westenthaler usw.) "IMMER" noch wählen......

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Re: Nicht zu vergessen! Kein Wunder, wenn eine Partei solche Abzockermöglichkeiten eröffnet.

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Ja ja... die Plakate sind weg. Ging aber schnell! Die Diebe hingegen sind noch immer da. Ob man diese auch so schnell wegbringt? Man darf gespannt sein.

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Re: Ja ja... Richtig. Man darf auch gespannt sein, ob man ebenfalls die entführten Marokkaner wieder findet, die von den Marokkaner-Dieben geschnappt wurden.

Warum Es stellt sich für mich die Frage, warum die FPÖ eigentlich in einem jeden Wahlkampf ihren eigenen Skandal produziert.

Regierungsverantwortungsangst oder Berechnung?

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der Templer
http://www.bedenklich.at

Ignaz-Kutschnberger

Ja sag mal... Bei dem Mann auf dem Plakat bin ich mir ehrlich gesagt auch nicht so sicher, woher der kommt... Stellt sich die Frage, ob wenn man in Tirol wohnt, man dann auch automatisch schon ein Tiroler ist!

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Es ist schon zum narrisch werden - leider ist die FPÖ auch keine Wahlalternative zu den Regierungsparteien.
Dauernd Polemik und irrsinnig blöde Aktionen. So einer Partei kann man auf keinen Fall
die Stimme geben. Sorry FPÖ - aber ihr seid einfach zuuu blöd!

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Vorschlag: schreibt doch mal auf die Plakate - schön aufgelistet und detailgenau - was ihr alles verbessern würdet. Das Gesicht von diesem Politiker könnt Ihr einsparen, da würde z.B. ein Klodeckel mehr sinnhaftig sein.

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Eine Chance Eine Chance
Meldung der APA vom 1. April : Marokko schließt sich den Klagen gegen die „rechtsextreme“ FPÖ an.
Mitgliieder des FPÖ-Parallel-Außenministeriums reisen nach Rabat. Denn die Besuche bei Sadam Hussein, Gadaffi und auch in Syrien haben viel an diplomatischem Know-how und Geschick hinterlassen. Entweder bitten die blauen Abgesandten in Rabat um einen Rabatt für die zu erwartende Buße oder es gelingt ihnen, seiner Majestät König Mohammed VI zu erklären, dass es sich beim Plakat nicht um mangelnde Kenntnisse der deutschen Satzbildung handelt - so wie es eine schulmeisternde Öffentlichkeit darstellt,- sondern dass es selbstverständlich so gemeint ist, wie es geschrieben ist. Demnach also gegen die Entführung (tirolisch: stehlen) von Marokkanern gerichtet ist.

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Re: Eine Chance Fortsetzung

Auch in derart heiklen Translations-Aufgaben hat die FPÖ Erfahrung, man denke nur an die falsch gedeutete Drei-Bier-Bestellung oder an die legendäre Hump-Dump Wortschöpfung, die selbst die Duden-Redaktion überrrascht hat.
Eine marokkanische Auszeichnung, z.B. der große blaue Halbmond am Band könnte der Dank für den völkerverbindenden Einsatz der FPÖ sein.

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Das... marokkanische Königshaus sollte doch auch dafür sorgen ihre kriminellen Bürger wieder zurückzunehmen! Damit wäre allen gedient, besonders dem hiesigen Steuerzahler.

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Re: Das... Ich habe mit den BLAUEN nicht`s am Hut.Dennoch haben sie trotz überzeichneter Aussagen im
Kern nicht ganz unrecht.

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