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Der Winter ist zurück in Tirol

Straßenverhältnisse sorgen für Probleme - A13 vorübergehend gesperrt

Schnee © Bild: APA/Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild

Regen und in höheren Lagen Schnee haben am Mittwoch in Tirol zu Problemen auf den Straßen geführt. Auf der Brennerautobahn (A13) kam der Verkehr wegen der winterlichen Fahrverhältnisse großteils zum Erliegen. Viele der Verkehrsteilnehmer waren - der Jahreszeit entsprechend - mit Sommerreifen unterwegs.

Der Lkw-Stau reichte laut ÖAMTC in Fahrtrichtung Süden bis auf die Inntal Autobahn (A12) bei Wattens zurück. Auch auf Südtiroler Seite kam es in Fahrtrichtung Innsbruck zu Problemen. Auf der Ausweichroute für Pkw, der Brennerbundesstraße (B182), kam es ebenfalls zu massiven Behinderungen.

Selbst auf Bayerischer Seite bildete sich auf der Inntalautobahn (A93) ab der Landesgrenze nach Mittag ein Rückstau. Lkw-Fahrer, die nach Italien weiterfahren wollten, mussten sich hier aufreihen und warten, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Aussendung mit. Zwischen München und der Landesgrenze bei Kiefersfelden gab es für Lkw an den Tank- und Rastanlagen keine freien Plätze mehr, hieß es. Lkw-Fahrer mit Zielrichtung Italien wurden gebeten, die Brennerroute großräumig zu umfahren und über die Tauernautobahn (A10) auszuweichen.

Schneepflüge im Einsatz

Seit den Nachtstunden setzte die Asfinag allein auf der Brennerautobahn zehn Winterdienst-Fahrzeuge, Pflüge und Streufahrzeuge ein. Auch am Arlbergpass - der regionalen Ausweichroute wegen der derzeitigen Sperre des Arlbergtunnels - fanden Autofahrer eine Schneefahrbahn vor. Schneepflüge und Streudienst waren auch dort permanent im Einsatz.

Nach Murenabgängen musste die Sellraintal Straße (L13) zwischen Sellrain und Kematen gesperrt werden. Die Sperre dürfte bis 19. Juni andauern. War der Verkehr zunächst noch über Axams/Grinzens umgeleitet worden, musste auch diese Strecke nach einem weiteren Erdrutsch gesperrt werden. Die Fahrzeuge mussten somit über Oberperfuss, Schwerfahrzeuge über die Inntalautobahn ausweichen.

Auf der Mieminger Straße (B189) drohte bei Obsteig ein Hang abzurutschen. Daher wurde der Verkehr mittels Ampelregelung an der Gefahrenstelle vorbeigeführt. Die Straße über das Hahntennjoch zwischen Imst und dem Lechtal war nur mit Ketten befahrbar.

Experten warnen vor Touren in Vorarlberg

Von Wanderungen und Touren im Vorarlberger Hochgebirge wird derzeit dringend abgeraten. Aufgrund des niederschlagsreichen, nasskalten Wetters war die Gefahr von Lawinenabgängen und Steinschlag gegeben, teilte die Vorarlberger Landeswarnzentrale mit. Bis Mittwochvormittag fielen oberhalb von 1.000 bis 1.500 Meter bis 20 Zentimeter Neuschnee, darüber noch zehn Zentimeter mehr.

Hagel zerschlug Obstkulturen

Ein heftiges Unwetter mit Hagel hat am Dienstag in den Nachmittags- und Abendstunden in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld, Weiz und im Osten von Graz-Umgebung schwere Schäden in der Landwirtschaft angerichtet. Dies teilten die Feuerwehren bzw. Hagelversicherung am Mittwoch mit. Rund 2.000 Hektar waren betroffen, die Schäden an Obst und Gemüse dürften sich auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen.

Kommentare

Was ist die Ursache eines solchen Wintereinbruchs?
Wir haben zu viel CO2 eingespart und somit diese Kältewelle selbst verursacht. (Wenn CO2 für eine Erwärmung zuständig sein soll. CO2 ist bekanntlich viel schwerer als Luft. CO2 in der Amtosphäre kann nur von Vulkanausbrüchen stammen. Alles andere CO2 sinkt sofort zu Boden).

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