Winter rückt weiter in die Ferne: November auch in nächsten Tagen ungewöhnlich mild

Experten: Wetter setzt der Gesundheit nicht zu Keine Steigerungen bei Herz-Kreislauferkrankungen

Winter rückt weiter in die Ferne: November auch in nächsten Tagen ungewöhnlich mild © Bild: APA/Fohringer

Wer sich schon an das frühlingshafte Wetter Anfang November gewöhnt hat, braucht sich in den kommenden Tagen nicht umstellen. Denn auch für die nächsten sechs bis zehn Tage gilt: Es bleibt eindeutig zu mild für diese Jahreszeit. Zwar werde es nicht mehr gar so warm wie am Montag und heute, Dienstag, ein Wintereinbruch sei im Flachland aber dennoch in weiter Ferne, lautete die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Ähnlich freundlich wie an den vergangenen Tagen geht es auch in der nahen Zukunft weiter: Am Mittwoch und Donnerstag erwartet uns trockenes und sonniges Wetter. Die Frühwerte liegen bei etwa fünf bis zehn oder elf Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen bis zu 17 Grad.

Kleine Störung am Freitag
Mit dem Freitag hält eine kleine Störung Einzug. Während es im Westen weiterhin noch sonnig und trocken bleibt, ist es im übrigen Österreich bedeckt und wolkig. Im Süden muss man mit kräftigen Schauern rechnen und auch im Osten regnet es vereinzelt. Bei Sonne klettern die Thermometer auf bis zu 16 Grad, ansonsten liegen die Höchstwerte bei zwölf bis 13 Grad.

Samstag: Sonne im Westen
Ähnlich präsentiert sich auch der Samstag: Während der Westen wieder mit sonnigem und trockenem Wetter verwöhnt wird, ist es im übrigen Österreich stark bewölkt und regnet verbreitet. Die Temperaturen erreichen zehn bis 14 Grad.

"Das schlechte Wetter konzentriert sich eindeutig auf Freitag und Samstag", sagte ein Meteorologe zur APA. Am Sonntag ist es daher schon wieder vorbei mit der Störung, im ganzen Land herrscht freundliches und trockenes Wetter. Die Tageshöchstwerte liegen bei 15 Grad.

Mildes Wetter ist nicht ungesund
Negative Auswirkungen auf die Gesundheit dürfte das milde November-Wetter nicht haben. Laut Rotem Kreuz wurden in den vergangenen Tagen bei keiner Landesstelle vermehrt Einsätze wegen Herz-Kreislauferkrankungen verzeichnet. Auch im Wiener AKH bemerkte man keine Anstiege.

(apa/red)