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Was Sie jetzt essen
sollten - und was nicht

Diese Lebensmittel sollten Sie im Winter lieber von Ihrem Speiseplan streichen

Eintopf © Bild: iStockphoto.com

Wenn es scheint, als könnten wir mit Wollpulli, Daunenmantel und Thermosocken der Kälte nicht mehr trotzen, dann hilft nur noch eines: Heizen Sie Ihrem Körper ein! Und zwar von innen. Martin Reiter, Küchenchef des Hotel Kitzhof Mountain Design Resort verrät, welche Speisen wärmen und auf welche Kaltmacher Sie jetzt besser verzichten sollten.

Diese Speisen halten Sie warm

Um der Winterkälte zu trotzen, hilft der Genuss von wärmenden Lebensmitteln, weiß Martin Reiter, Küchenchef des Hotel Kitzhof. Nicht umsonst sind Gerichte wie Eintöpfe, Suppen, aber auch Fleischgerichte aus Rind oder Lamm im Winter vermehrt auf der Speisekarte zu finden. Typisches Wintergemüse wie Rotkraut, Kohlsprossen und Kürbis sind ebenfalls natürliche Warmmacher.

Auch Kaltes kann einheizen

Zu den wärmenden Lebensmitteln zählen vor allem rotes Fleisch wie Rind, Lamm oder Wild. Auch Fisch, allen voran Kabeljau, Sardellen, Scholle, Thunfisch und geräucherter Fisch heizen kräftig ein. "Allerdings muss das, was gegessen wird, nicht immer heiß sein, um zu wärmen", erklärt Reiter. So helfen auch Nüsse, Rosinen, Marillen, Pfirsiche und Granatäpfel ebenso wie Zwiebeln, Lauch und Knoblauch den Körper von innen zu wärmen.

Diese Lebensmittel sollten Sie jetzt meiden

Gewisse Lebensmittel meiden wir im Winter fast instinktiv. Etwa Blattsalate, Gurken, Paprika und Paradeiser. Diese Gemüsesorten wirken nämlich kühlend. Dementsprechend kontraproduktiv ist es, während der kalten Jahreszeit Paradeissuppe zu löffeln - auch wenn sie heiß ist. Kühlend wirken übrigens auch Sojaprodukte, gesäuerte Milchprodukte wie Jogurt oder Buttermilch, Kiwis, Mangos, Zitrusfrüchte und diverse Gewürze, darunter Kresse, Salbei und Estragon.

Schaf- und Ziegenmilch wiederum wirken, ebenso wie Kokosmilch, wärmend.

Auf die Würze kommt es an

Abgesehen von den Lebensmitteln selbst sind auch Gewürze und Zubereitungsart entscheidend für die thermische Wirkung der Speise, erklärt Reiter. So gelten Braten, Grillen und Backen als wärmende Zubereitungsarten. Die Gewürze betreffend rät der Experte während der kalten Jahreszeit zu Chili, Pfeffer, Ingwer, Kardamom, Koriander, Muskat und Zimt.

Glühwein, Punsch und Tee

Wussten Sie, dass viele Heißgetränke kühlend wirken? Allen voran Pfefferminz- und Früchtetee sowie Glühwein und Punsch. Gerade von alkoholhaltigen Getränken sollten Sie jetzt ablassen. Da Alkohol die Blutgefäße weitet, strömt mehr Blut in Hände und Füße. Das hat zwar einen kurzfristig wärmenden Effekt, führt letztlich aber dazu, dass die Wärme des Körpers schneller abgegeben wird. Wer leicht friert, dem empfiehlt Reiter ein heißes Ingwer-Wasser.

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