Tennis von

Wimbledon:
ÖTV-Hoffnung Paszek

Nach Sieg gegen Wang im Hauptfeld. Bilanz besser als von Thiem und Haider-Maurer.

FRANCE TENNIS FRENCH OPEN 2014 GRAND SLAM © Bild: APA/EPA

Der harterkämpfte Dreisatzsieg von Tamira Paszek in der dritten Qualifikationsrunde gegen die Chinesin Wang Yafan hat verhindert, dass Österreichs Tennis beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon erstmals seit 2005 nur durch zwei Spieler in den Einzelbewerben vertreten ist. Drei wie diesmal waren es seither aber auch nur 2012. Das Maximum gab es in den vergangenen 10 Jahren 2009 mit sieben ÖTV-Aktiven.

Von der Bilanz her ist Paszek heuer Österreichs Hoffnungsträgerin, auch wenn sie aus der Qualifikation gekommen ist. Für die 24-Jährige ist es die schon achte Wimbledon-Teilnahme, wobei sie bisher bei sieben Niederlagen auf elf Siege gekommen ist. Immer wenn sie die erste Runde überstanden hat, drang sie weit im Turnier vor. 2011 und 2012 stand sie jeweils im Viertelfinale, 2007 immerhin im Achtelfinale.

Bei den fix für den Hauptbewerb qualifiziert gewesenen ÖTV-Herren sieht die Bilanz hingegen gar nicht so rosig aus. Dominic Thiem verlor bei seiner einzigen Teilnahme im Vorjahr in Runde eins, hält überhaupt bei erst einem Sieg auf Rasen. Andreas Haider-Maurer steht zum vierten Mal bei diesem Major im 128er-Raster. Während der 28-Jährige 2013 in der ersten Runde verlor, feierte er 2011 und 2014 zumindest einen Sieg.

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