Wimbledon-Favoriten beinahe unbeschadet:
Nadal, Federer, Villiams und Jankovic weiter

Nadals Gegner Kiefer war keine schwere Prüfung Jankovic gewann gegen die 17-jährige Wozniacki

Wimbledon-Favoriten beinahe unbeschadet:
Nadal, Federer, Villiams und Jankovic weiter © Bild: Reuters/Lamarque

French-Open-Sieger Rafael Nadal hat wie alle weiteren Favoriten bei den Herren die dritte Runde des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon überstanden. Der Weltranglisten-Zweite aus Spanien besiegte den Deutschen Nicolas Kiefer glatt 7:6(3),6:2,6:3. Im Achtelfinale trifft der Spanier auf den Sieger der Partie Radek Stepanek (CZE) gegen Michail Juschnij (RUS).

Richard Gasquet aus Frankreich kam mit 6:3,6:3 6:7(3),6:3 über seinen Landsmann Gilles Simon eine Runde weiter. Die Nummer acht spielt nun gegen den vier Plätze schlechter gereihten Lokalmatador Andy Murray, der den Deutschen Tommy Haas 6:4,6:7(4),6:3,6:2 besiegte.

Bei den Damen gaben sich die Topspielerinnen bis auf French-Open-Finalistin Dinara Safina, die gegen Shahar Peer das Nachsehen hatte, keine Blöße. Titelverteidigerin Venus Williams besiegte die spanische Qualifikantin Maria Jose Martinez Sanchez nach nur 72 Minuten 6:1,7:5. "Ich war heute mit meiner Vorstellung sehr zufrieden", meinte Williams, die stark servierte und elf Asse schlug. Im Achtelfinale trifft die US-Amerikanerin auf die Russin Alisa Klejbanowa.

Die an Position zwei gesetzte Serbin Jelena Jankovic besiegte durch eine Knieverletzung beeinträchtigt die 17-jährige Dänin Caroline Wozniacki 2:6,6:4,6:2. "Ich bin zu Beginn ausgerutscht und hatte danach Schmerzen. Ich hoffe es wird bis zum nächsten Match besser", betonte Jankovic, die sich nun mit der Thailänderin Tamarine Tanasugarn um den Viertelfinaleinzug duelliert.

Jelena Dementjewa erreichte durch einen hart erkämpften 7:6,7:5-Erfolg über die Argentinierin Gisela Dulko die nächste Runde. Die Nummer 5 trifft im Achtelfinale auf Peer aus Israel, die für die einzige große Überraschung sorgte und die als Nummer neun gesetzte Safina aus dem Bewerb warf. Mit der 20-jährigen Alla Kudrjawzewa, die in Runde zwei Maria Scharapowa ausgeschaltet hatte, und Nadja Petrowa überstanden zwei weitere Russinnen die dritte Runde.

(apa/red)