Wiens SPÖ glaubt an die Super-Integration:
Stadtregierung von ihrem Modell überzeugt

Wiener Stadträtin: "Wien sagt 'Ja' zur Zuwanderung" Bisher haben 10.644 Menschen Deutschkurse besucht

Wiens SPÖ glaubt an die Super-Integration:
Stadtregierung von ihrem Modell überzeugt © Bild: APA/DPA/Weigel

In der Debatte um die richtige Integrationspolitik hat die Stadt Wien ihr Modell als Königsweg für die gesamte Alpenrepublik präsentiert. "Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden - Wien hat es erfunden", zeigte sich Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger vom eigenen "Vorzeigemodell" überzeugt. So seien die Erfolgskriterien für Integrationsmaßnahmen eindeutig: "Die Frage ist nicht die Verpflichtung, sondern die Leistbarkeit und die Verfügbarkeit."

Der politische Diskurs sei viel zu oft problemorientiert, anstatt positive Beispiele von gelungener Integration herauszugreifen. "Wien sagt 'Ja' zur Zuwanderung", betonte Frauenberger. Notwendig seien hier aber klare und transparente Regeln und die unabdingbare Kopplung an Integrationsmaßnahmen. Dazu soll die im Mai eingerichtete Zuwanderungskommission fundierte Empfehlungen an die Politik erarbeiten, wobei deren Ergebnisse bis Jahresende vorliegen sollen.

Erfolgreich verlaufe jedenfalls schon die Niederlassungsbegleitung "Start Wien", die vor einem Jahr installiert wurde und mit der man 76 Prozent aller Neuzuwanderer erreiche. Dabei werden seit Oktober 2008 zu Beginn in einem "Startcoaching" Migranten über die Integrationsvereinbarung, den Bildungspass oder die Sprachgutscheine aufgeklärt. Im vergangenen September hätten dies 99 Prozent der Zuwanderer in Anspruch genommen. Im Anschluss können die Betroffenen Informationsmodule zu verschiedenen Themenfeldern besuchen. 4.922 Menschen haben dies bisher getan. Der Besuch von mindestens drei Modulen ist Voraussetzung für den Erhalt von 300 Euro in Sprachgutscheinen.

"Mama lernt Deutsch"
2006 und 2007 wurden die Sprachkursangebote in Wien erweitert. So finden Basisdeutschkurse an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten statt - von Jugendkursen über die Schiene "Mama lernt Deutsch" mit Kursen für mindergebildete Mütter am Schul- oder Kindergartenstandort ihrer Kinder. Im vergangenen Jahr haben 7.764 Menschen die Angebote besucht. Hinzu kommen die Neuzuwanderer mit ihren Sprachgutscheinen, die 2008 von 2.880 Personen eingelöst wurden. In Summe haben somit 10.644 Menschen in Wien Deutsch gelernt.

Eine Integrationsvereinbarung wurde in den Jahren 2006 bis 2008 in Wien von 19.267 Menschen unterschrieben. Davon haben 6.304 diese bereits erfüllt, weitere 4.018 Menschen sind aufgrund ihres Alters, ihrer Gesundheit oder zu kurzer Aufenthaltsdauer ausgenommen. Die ersten 2.811 Nachweise, ohne deren Erbringung der Aufenthaltstitel nicht verfestigt wird, werden Ende 2011 fällig.

(apa/red)

Kommentare

HGPeitl melden

Ausländerfeindlich Von welcher Integration wird hier eigentlich gesprochen?

Das neue Asylgesetz sieht vor:

.) Die Person kommt ins Land.
.) In Österreich besteht ein Arbeitsverbot.
.) Solange das Asylverfahren nicht geprüft ist, gibt es auch vom Bundesasylamt kein Geld.
.) Es bleiben folglich die Varianten Betteln, Schwarzarbeiten, Einbrechen, Stehlen
.) Wer kriminell wird, wird sofort abgeschoben

Die Regierungsparteien haben Österreich folglich zum Durchzugsbahnhof erklärt.

Es fragt sich, wer dann wirklich integriert werden soll. (die FPÖ übrigens hat das Arbeitsrecht für Zuwanderer die ausreichende Deutschkenntnisse, Lebensmittelpunkt Österreich und abgeschlossene Ausbildung haben gefordert)

Hans-Georg Peitl
Verband der Unabhängigen-
Journalisten
www.freiheitlich-macht.schluss.tv

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Re: Ausländerfeindlich Folglich kann man aus solchen Rechten für Asylwerber nur eins rauslesen, nämlich dass sie die Regierung so schnell wie möglich loswerden möchte! Durch Arbeitsverbot werden Asylwerber in die Kriminalität geschickt um sie dann abschieben zu können. Diese Leute müssen Teils mit 30 € im Monat auskommen. Zwar bekommen sie eine Unterkunft mit 10 anderen Leuten im Zimmer und auch Verpflegung, doch mit 30 € nebenbei im Monat würd ich auch kriminell werden. Das beste wär eine Arbeitserlaubnis für diese Leute!!! Dann würde auch die Kriminalität rapide absinken.

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