Wiens Altbürgermeister Zilk nicht mehr auf Intensivstation: Gesundheitszustand stabil!

Rückkehr nach Hause erst in einigen Wochen

Der Gesundheitszustand von Wiens Altbürgermeister Helmut Zilk bessert sich weiter. Mittlerweile konnte er von der Intensivstation auf eine normale Krankenstation verlegt werden, berichtete der ORF. Laut den Ärzten im Wiener Wilhelminenspital ist sein Gesundheitszustand stabil.

Über Univ.-Prof. Kurt Huber, seinen behandelnden Arzt, hat Zilk ausrichten lassen, sehr froh zu sein, dass er aus dem hochtechnischen Umfeld der Intensivstation draußen sei. Für ein Interview sei der Altbürgermeister noch zu schwach, hieß es.

Zilks Tagesablauf ist gut durchgeplant. Drei bis vier Stunden täglich trainiert er mit seinem Physiotherapeuten für die Schritte zurück in den Alltag. Bis er nach Hause zurückkehren kann, soll es noch einige Wochen dauern. Er sehe aber bereits Licht am Ende des Tunnels seines Spitalsaufenthalts.

Am Wochenende erhält Zilk den Teddy Kollek-Preis für besondere Verdienste um die Stadt Jerusalem. Mit Kollek, dem verstorbenen Jerusalemer Bürgermeister mit Wiener Wurzeln, war Zilk eng befreundet. Den Preis wird Ehefrau Dagmar Koller für ihren Mann entgegennehmen.

Zilk war Mitte Februar ins Spital gebracht worden. Ihm musste ein Herzschrittmacher implantiert werden, nachdem es zu lebensbedrohenden Herzrhythmusstörungen gekommen war. Nach einer Verschlechterung des Zustandes war der ehemalige Wiener Bürgermeister für mehrere Wochen in künstlichen Tiefschlaf versetzt worden. (apa/red)