Wiener Westbahnhof wird erste 'Bahnhofs-
city': ÖBB stellen Weichen für Einkaufscenter

"Bahnhofscity" mit 46.000 Quadratmeter geplant Ab 2008 wird Bahnhof generalsaniert und umgebaut

Der Wiener Westbahnhof wird - ab dem Jahr 2011 - Österreichs erste "Bahnhofcity" beherbergen. Handels-, Dienstleistungs- und Gastronomieeinrichtungen mit rund 46.000 Quadratmetern Nutzfläche sind geplant, auch ein Hotel sowie Büros sollen entstehen. Die ÖBB haben nun einen Partner zur Umsetzung an Bord geholt: Die ECE Europa Bau- und Projektmanagement GmbH wurde beauftragt, den Branchenmix für das Shoppingcenter am Bahnhof zusammenzustellen.

Der Wiener Westbahnhof wird ab 2008 generalsaniert und zur Bahnhofcity umgebaut, wobei die denkmalgeschützte Bahnhofshalle erhalten bleibt. Unter dem bestehenden Gebäude wird ein zusätzliches Geschoß eingezogen.

"Als ÖBB bringen wir neben der Reisendenfrequenz und den Flächen unser gebündeltes Know-How rund um die betrieblichen Anforderungen an eine moderne Verkehrsstation in das Projekt ein", so Michaela Steinacker, Geschäftsführerin der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH. Auch über das Management von Bahnhofsimmobilien wisse man Bescheid.

"Was uns fehlt, ist das Spezialwissen rund um die Zusammenstellung des richtigen Branchenmixes für rund 20.000 Quadratmeter Verkaufsfläche - damit der Wiener Westbahnhof auch wirklich zu einem florierenden Shopping-Center und neuen Zentrum der Begegnung in der Stadt wird. Genau hier wird die ECE ansetzen und ihre Kompetenzen einbringen", so Steinacker. Ab sofort werden demnach die beiden Unternehmen gemeinsam eine detaillierte Strukturplanung für die zu errichtende Bahnhofcity erstellen.

Die ECE hat bereits Erfahrung in Sachen Eisenbahn: Sie war an den Revitalisierungen der Bahnhöfe in Leipzig, Köln und Hannover beteiligt. In Österreich hat die ECE die City-Arkaden in Klagenfurt entwickelt.

(apa/red)