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Kühles Wiener Sommernachtskonzert

Wenig sommerliche Wetterprognose für beliebtes Open-Air-Konzert

Wiener Sommernachtskonzert © Bild: APA/EPA/HERBERT P. OCZERET

Nordisch nobel und kühl dürfte es auch am Donnerstag wieder beim Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn zugehen - wenn man dem Wetterbericht vertraut. Aber das habe schon Tradition, weshalb auch eine Verlegung in einen anderen Monat nichts brächte, zeigte sich Vorstand Andreas Großbauer am Dienstag vor Journalisten überzeugt: "Das Wetter folgt uns."

Da passe auch das Programm mit nordischen Komponisten ins Konzept, pflichtete der heurige Sommernachtskonzert-Dirigent Zubin Mehta bei: "Warum nicht - es ist sowieso kalt in Schönbrunn." Aber immerhin würden die Bühnenaufbauten Windstärken bis zu 65 km/h aushalten.

Edvard Grieg zweimal vertreten

Bei der zwölften Ausgabe des Events dürfte deshalb ungeachtet aller Witterungskalamitäten vom Dänen Carl Nielsen die Ouvertüre zu "Maskarade" erklingen, von Edvard Grieg sein Klavierkonzert (für das Rudolf Buchbinder am Flügel sitzt) und seine Peer-Gynt-Suite sowie von Jean Sibelius seine bekannteste Symphonische Dichtung "Finlandia", die von Feuerwerk begleitet wird. Als Preziose des Abends ist "Frühlingsrauschen" des Norwegers Christian Sinding angesetzt.