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Wiener Parkpickerl - Auszählung
in Simmering hat begonnen

Ergebnis der Befragung entweder am Montagabend oder Dienstag - Knapp 40.000 Stimmen auszuzählen

In Simmering ist Montagfrüh mit der Auswertung der Befragung über das Parkpickerl begonnen worden. Die Bewohner des 11. Bezirks konnten seit Ende September darüber abstimmen, ob in ihrem Bezirk die Parkraumbewirtschaftung eingeführt werden soll. Ob das Ergebnis noch am Montagabend oder erst am Dienstag feststehen wird, konnte Bezirksvorsteher Paul Stadler (FPÖ) noch nicht abschätzen.

"Wir haben knapp 40.000 Stimmen auszuzählen, das wird schon eine Weile dauern", sagte er am Vormittag zur APA. Insgesamt wurden mehr als 80.000 Personen um ihre Meinung gebeten. Die Stimmzettel sind nach Bezirksteilen gekennzeichnet, damit eine differenzierte Auswertung nach Zonen möglich ist. Drei denkbare Pickerlzonen gibt es. Sie reichen vom Bezirkszentrum bis zum Stadtrand.

Optional konnte außerdem eine Reihe persönlicher Fragen beantwortet werden. Gefragt wurde etwa, ob man über eine österreichische Staatsbürgerschaft verfügt, aus einem EU-Land kommt oder Drittstaatsangehöriger ist. Auch wie lange man in Simmering wohnt, konnte angegeben werden. Weiters wollte die Bezirksvorstehung wissen, ob man über einen Führerschein oder ein Auto verfügt, wie man sich in der Stadt fortbewegt und was man vom Parkpickerl-System generell hält.

Diese Fragen werden allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgewertet, sagte Stadler. "Wichtig ist jetzt, kriegen wir das Parkpickerl oder nicht." Die Zusatzfragen hätten keinen Einfluss auf die Frage nach der Einführung der Parkraumbewirtschaftung, versicherte er.

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