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Wiener NEOS starten Umfrage
zur Zukunft der Praterstraße

Bezirksvorsteherin hatte Neugestaltung samt eventueller Autospurreduktion angekündigt

Die Wiener Praterstraße, die Urania und Praterstern verbindet, soll umgestaltet werden - eventuell mit weniger Autospuren zugunsten Rad- und Fußverkehr. Das hat die Leopoldstädter Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger (Grüne) vor wenigen Wochen im APA-Interview angekündigt. Die NEOS starten nun eine Online-Umfrage, wie die Praterstraße künftig aussehen soll.

Man wolle Anregungen, Ideen und Wünsche der Bürger sammeln, rief NEOS-Bezirksrat Christian Moritz am Freitag per Aussendung zur regen Teilnahme auf: "Von der geplanten Umgestaltung bis zum Verdrängungseffekt des Alkoholverbots am Praterstern - über die Praterstraße wird derzeit viel diskutiert. Die große Frage lautet: Wie soll es mit der Praterstraße in Zukunft weitergehen?"

Online können Teilnehmer etwa angeben, wie zufrieden sie mit dem Status quo sind, ob sie sich mehr Lokale, Geschäfte, Ärzte oder Freizeiteinrichtungen rund um die Verkehrsader wünschen, welche Straße als Vorbild für die Neugestaltung dienen könnte und wie man sich den "optimalen Praterstern" vorstellt. Über konkrete Vorschläge für Verkehrslösungen kann nicht abgestimmt werden. Die Ergebnisse der Umfrage sollen als Diskussionsgrundlage für die Zukunft der Straße samt Umfeld dienen.

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