Wiener Linien von

Kopfgeld auf "U6-Diebe"

Kupferkabel-Klau: 10.000 Euro Belohnung für maßgebliche Hinweise ausgesetzt.

Wiener Linien - Kopfgeld auf "U6-Diebe" © Bild: APA/Schneider

Der freche Kupferkabel-Klau auf der Linie U6 entwickelt sich für die Wiener Linien zu einem kostspieligen Unterfangen: Neben den bisherigen Bemühungen haben sie nun eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. Zudem wird ab sofort zusätzliches Sicherheitspersonal Patrouillengänge auf dem gesamten Wiener U-Bahnnetz durchführen.

Der Kupferkabel-Klau auf den Linien der Wiener U-Bahn geht unterdessen munter weiter. In der Nacht auf heute, Freitag, war wieder die U6 das Ziel der offenbar bestens organisierten Bande, die zwischen der Spittelau und Jägerstraße zuschlugen. Der Betrieb der Linie musste ab 11.00 Uhr für etwa drei Stunden für die dringend notwendigen Reparaturen eingestellt werden, so die Wiener Linien.

Während der Arbeiten verkehrte die U6 nur zwischen Siebenhirten und Spittelau sowie zwischen Floridsdorf und Jägerstraße. Dazwischen war die Verbindung unterbrochen. Es wurde empfohlen, auf den Autobus 35A umzusteigen, der zwischen Nußdorfer Straße und Jägerstraße verstärkt eingesetzt wurde. Für die gesamte U6 mussten die Fahrgäste am Freitag mit Verzögerungen rechnen.