Wiener Hauptbahnhof von

Optisches Highlight wird montiert

ÖBB startet mit Bau des Rautendaches: Rund 5.000 Tonnen Stahl werden verarbeitet

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    Das Rautendach des neuen Wiener Bahnhofs wird rund 25.000 Quadratmeter messen und sich 15 Meter über dem Bahnsteigniveau befinden.

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    Mit einem Kran werden die Stahlteile an die richtige Stelle gehoben.

Am Wiener Hauptbahnhof fahren noch keine Züge, es gibt keine Gleise, aber die Arbeiter haben am 15. Juni bereits mit dem Bau des riesigen neuen Rautendaches begonnen: Ein Kran hat die ersten Stahlteile eingehoben. Rund 5.000 Tonnen Stahl werden für das Dach verarbeitet, wie die ÖBB mitteilen. Die Konstruktion soll nach seiner Fertigstellung 2014 alle fünf geplanten Doppelbahnsteige überdachen.

Das rautenförmige Stahldach misst insgesamt 25.000 Quadratmeter, das entspricht ungefähr der Fläche von zwei großen Fußballfeldern. Laut ÖBB wird es aus insgesamt 14 Rauten bestehen, die jeweils 76 Meter lang sind und alle 38 Meter mit einer Zwillingsstütze abgestützt werden.

Neues Wahrzeichen für Wien
"Mit dem Beginn der Arbeiten für das Rautendach tritt das für die Stadt Wien wichtige Projekt Hauptbahnhof in eine neue entscheidende Phase", sagt Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou. "Das zukünftige Rautendach gibt dem Hauptbahnhof eine Signatur, die weithin sichtbar ist und die Funktion des Bahnhofs als Visitenkarte für die Stadt auch betont." ÖBB-Sprecher Andreas Matthä spricht von einem Blickfang und einem neuem Wahrzeichen für Wien.

Erste Züge fahren ab Dezember 2012
Fünf Jahre lang dauert der Bau des Wiener Hauptbahnhofes. Mitte Dezember 2012 erfolgt die Teileröffnung des Bahnhofs, dann fahren die ersten Züge und man kann auch das neue Dach in seiner ganzen Pracht bewundern. Bis 2014 werden an der Stahlkonstruktion nur noch die letzten Feinarbeiten durchgeführt, bestätigt die Unger Steel Group. Sie ist für die Montagearbeiten verantwortlich.