Wien-Wahl von

Zwei Mal Minus macht ein Plus

Trotz Niederlage wird Maria Vassilakou den Grünen wohl erhalten bleiben

Wien-Wahl - Zwei Mal Minus macht ein Plus © Bild: FOTO: APA/HARALD SCHNEIDER

Laut vorläufigem Endergebnis liegen die Grünen ein Prozent unter ihrem letzten Ergebnis. Eine traurige Serie setzt sich fort, denn auch 2010 stand schon ein Minus hinter dem Ergebnis der Grünen. Damals waren es letztlich Minus 1,99 Prozent. Während die Grünen bundesweit in den letzten Jahren von Erfolg zu Erfolg eilten, ist das beste Wiener Ergebnis der Grünen inzwischen zehn Jahre her. Spitzenkandidatin Maria Vassilakou hat vor der Wahl angekündigt, bei Verlusten zu gehen. Jetzt wird sie wohl trotzdem bleiben.

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Das Beispiel von Franz Voves hätte es eigentlich gezeigt. Vor der Wahl bei Niederlagen einen Rückzug anzukündigen, sollte nur, wer auch vor hat, das tatsächlich zu tun. Franz Voves ist letztlich doch zurückgetreten. Maria Vassilakou plant das nicht. Nun suchen die Grünen nach Erfolgen, um ihre Niederlage doch noch in ein akzeptables Ergebnis umzudeuten.

Selbst in der Grünen Hochburg Neubau gab es Verluste von sechs Prozent. Der Bezirksvorsteher konnte aber deutlich gehalten werden. Ein weiterer dürfte aber nicht dazukommen. Nur in Währing gibt es noch Chancen.

Ein Minus als Plus umdeuten

Grünen-Chefin Maria Vassilakou muss nun weit ausholen, um die Niederlage in einen Erfolg umzudeuten. 95.000 Stimmen hatten die Grünen bei der letzten Wahl, Mehr Stimmen seien ein Erfolg, sagte sie am Wahlabend. Wegen der deutlich gestiegenen Wahlbeteiligung ist das trotz prozentueller Verluste wahrscheinlich.

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Auch könnte es den Grünen noch gelingen, mit den Wahlkartenstimmen ihr elftes Mandat zu halten. Am Ende wird trotzdem fast sicher ein Minus hinter dem Ergebnis der Grünen stehen. Doch die Grünen wissen, was sie an ihrer Parteichefin haben. Vassilakou konnte in der vergangenen Legislaturperiode im Verkehrsbereich auffallen und zahlreiche Grüne Anliegen umsetzen. Vom Parkpickerl, über das 365-Euro-Ticket bis zum Umbau der Mariahilferstraße. Das wurde bei dieser Wahl nicht belohnt. Dennoch ist Vassilakou bekannt, profiliert und für ihre Partei kaum zu ersetzen.

Vassilakou wird wohl bleiben

Der logische Nachfolger wäre Klubobmann David Ellensohn. Doch die Grünen stützten Vassilakou am Wahlabend demonstrativ den Rücken. Zwar stellt ein Teil der SPÖ jetzt Maria Vassilakou in Frage. Sie würde zu stark polarisieren und sei für viele Wiener ein Feindbild. In erster Linie geht es dabei aber wohl um den Versuch, die Grünen in den Koalitionsverhandlungen zu schwächen.

Auch bei der SPÖ weiß man, dass im Verkehrs- und Planungsbereich viele Weichenstellungen in den letzten Jahren bereits erfolgt sind. Viele Projekte sind auf Schiene und müssen nur mehr abadministriert werden. Die Grünen können in diesem Bereich in den kommenden Jahren möglicherweise weit weniger umsetzen als in den letzten fünf Jahren.

Am Ende wird Vassilakou wohl bleiben können. Ihre Partei ist aber gegenüber der letzten Legislaturperiode nicht gestärkt und die Aufgabe wird in den kommenden Jahren kein bisschen leichter. Denn auch in der künftigen Regierung - so es denn wieder Rot-Grün wird - werden die Grünen nur einen Stadtrat stellen. Bei Zugewinnen rechnete man sich Chancen auf einen zweiten Stadtrat aus. Nun muss Vassilakou weiter alleine die Grünen Anliegen vertreten.

Kommentare

Ach Leute, regt Euch doch nicht auf. Sie ist clever, sie hat es immerhin geschafft, sich einen € 10.000,-+ Job zu angeln. Ist doch klar, dass sie da auf diesem Sessel picken bleiben will, so lange es geht. Würde jeder andere auch tun. Viel Geld für null Leistung. Was regt Ihr Euch da alle auf. Solange das System so ist, führt es immer wieder vor, wie dämlich wir alle sind.

Bin ja so froh über solche Politiker in Österreich.Der eine wird nach einer viertel Stunde ohne weißen Spritzer schon ganz unrund und die andere kriecht dem sowas von ... in den allerwertesten ..
Wien hat gewählt und das anständig . Ihr könnt Stolz sein, das ihr mehr Chaos und Unruhe in eure so tolle und freundliche Stadt bringt . ... So Häupl , ein Prost auf deine Heurigenwirte und Griechin....

aste58 melden

DAS VOLK HAT EIN BESSERES GEDÄCHTNIS ALS DIE GRÜNEN GLAUBEN - WENIGER STIMMEN ERHALTEN UND BLEIBT´DOCH - HAT SICH DAS EIGENE GRAB DAMIT GESCHAUFELT - GOTT SEI DANK ! KANN ES KAUM ERWARTEN ......

christian95 melden

Vassilakou: "Ich bin die Einzige die sich an ihre gegeben Versprechen hält".

Tja Frau Vasillakou. Diese unnötige Aussage vor ein paar Wochen hätten sie sich sparen können. Wenn sie jetzt nicht zurücktreten werden sie mit ein und derselben Frage die nächsten Jahre immer und immer wieder konfrontiert werden. Die Politik erduldet viel ist aber gleichzeitig auch gnadenlos. Treffen sie die richtige Entscheidung...

CityHunter melden

Sie und der Pilz sind zwei der Gründe warum die Grünen nicht wähle.

CityHunter melden

Korrektur: warum ich die Grünen nicht wähle.

locatelli melden

frau vassilakou, halten sie ihr versprechen und gehen sie nun bitte !

Bill Rizer
Bill Rizer melden

Vielleicht möchte Sie einen Rekord für das am schnellsten gebrochene Wahlversprechen aufstellen.

Mein großer Wunsch diese, der deutschen Sprache nicht mächtigen, den Häupel anschleimenden Wichtigtuerin, nicht mehr ansehen, anzuhören zu müssen...... ist leider nicht in Erfüllung gegangen...es gibt keine Gerechtigkeit !!!

Nicht einmal der deutschen Sprache mächtig (es heißt nämlich EIN Wien und nicht einen Wien... nur zur Anmerkung), gerade 11 % an Stimmen und reißt am weitesten ihren Mund auf (für den sie sich scheinbar nicht einmal schämt..) Diese Horrorlady mit ihren anderen geistig umnachteten Kollegen und Kolleginen werden von uns Steuerzahlern auch noch finanziert... Gute Nacht Wien

Roy2010

Sie lügt besser wie alle andere

Was soll die Frau den machen? Beim AMS ist sie nicht vermittelbar! Und die grünen haben keinen ruhesessel für sie. Die ist eine Griechin, die sagen auch viel,wie man aus der Geschichte weiss.

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