Fakten von

Neue Diskussion um
Sonntagsöffnung in Wien

Dabei geht es um die Innere Stadt, die Mariahilfer Straße und Schönbrunn

Einkaufen in Shoppingcenter © Bild: Thinkstock

Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) prüft einen neuen Vorschlag der Wirtschaftskammer (WK) zur gebietsweisen Sonntagsöffnung im Handel in Wien. Einem "Ö1"-Bericht zufolge geht es um die Innere Stadt, die innere Mariahilfer Straße und auch um den Touristenmagneten Schönbrunn. Dort würden sich offene Geschäfte am Sonntag rechnen, besagt eine WK-Untersuchung.

In Wien gibt es bisher keine Sonntagsöffnung, die Angestellten waren in einer Gewerkschaftsbefragung dagegen. Zwei Drittel der Touristen wollen laut einer WK-Befragung auch sonntags einkaufen.

Der WK-Handelsspartenobmann, Rainer Trefelik, sprach gegenüber "Ö1" von einer nun gegebenen "sensiblen Phase der Annäherung" zwischen Wirtschaftskammer und Gewerkschaft. Manfred Wolf von der GPA-djp verwies im Radio auf eine ernsthafte und besonders genaue Prüfung des neuen Vorschlags. Wenn es zu einer Lösung kommen sollte, dann müsse diese "nachhaltig und dauerhaft" ausfallen - "Husch-Pfusch ist das letzte, was wir brauchen", so Wolf.

95,9 Prozent der Angestellten hatten sich heuer im Frühjahr in einer Befragung durch die Gewerkschaft gegen eine Sonntagsöffnung ausgesprochen. Hingegen waren 72,6 Prozent der Unternehmer in einer WK-Befragung im Vorjahr dafür, Tourismuszonen mit der Möglichkeit erweiterter Sonntagsöffnungszeiten in Wien zu errichten.

Kommentare

strizzi1949
strizzi1949 melden

Die Weltstadt Wien, die im Sommer von Touristen gestürmt wird, ist keine Tourismuszone? Wie blöd muss man sein, um sowas zu behaupten? In jedem kleinen Nest in Kärnten rund um den Wörtersee haben am Sonntag die Geschäfte offen! Die wissen, was die Sommergäste wollen und es funktioniert tadellos! Aber Wien weiß immer noch nicht, dass Touristen gerne am Sonntag einkaufen möchten!

strizzi1949
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Es geht ja nicht darum, dass die Geschäfte offen haben müssen! Auch geschäfte, die keine Angestellten haben, wo die Besitzer im Geschäft stehen, dürfen nicht offen haben! Eine Bevormundung sondergleichen! Es ändert sich ja nix an der Wochenarbeitszeit! Es ist eine Schande, wie man hier ein Problem konstruiert, wo keines ist!

strizzi1949
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Was geregelt gehört, ist die Wochenarbeitszeit! Wann und wie diese verbraucht wird, sollte Sache der Geschäfte sein! Das geht die Politik nix an! Jedes Geschäft soll mit seinen Leuten selber ausmachen, wann wer arbeitet! Und, es darf niemand gezwungen werden, am Sonntag zu arbeiten! Dieser politische Regelungswahn gehört endlich auf den Misthaufen der Geschichte!

christian95 melden

Darum haben wir ja auch 11 Parlamente und 10 Gesetzgeber. Ab 400.000 ist man schon ein eigenes Bundesland....
Wie einfach wäre es: Was für Kärnten gilt, gilt für Wien und ganz Österreich auch. Aber da haben wir zusätzlich auch noch Sozialpartner die als Nebenregierung mitmischt. Diese aufgeblähte Verwaltung müssen wir bezahlen.

christian95 melden

Wenn SPÖ+ÖVP es wollen dann wird es erlaubt. Da kann der Lugner noch so oft klagen.... er hat keine Chance.

strizzi1949
strizzi1949 melden

Warum soll der Lugner dann klagen, er will es doch auch?

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