Stenzel will Alk-Verbot

Der Schwedenplatz soll neu gestaltet werden – Bezirksvorsteherin will Verbote

von Ursula Stenzel im Portrait © Bild: News Deak Marcus E.

Der Schwedenplatz ist nicht unbedingt eine Zierde der Wiener Innenstadt. Das Grau in grau der Fassaden, die unzähligen Imbissstände und das nahe Bermudadreieck prägen den Platz. Allabendlich feiern hier tausende Jugendliche und stören damit manche Anrainer. Das gilt auch für soziale Randgruppen, die am Platz teilweise den Tag verbringen. Im Zuge einer Umgestaltung soll nun auch baulich auf die Bedürfnisse der Bewohner Rücksicht genommen werden.

Alkoholverbot am Schwedenplatz?

Doch noch lange bevor Bauprojekte spruchreif sind, hat Ursula Stenzel ihre Vorschläge publik gemacht. Ihr schwebt ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum und ein Verschwinden der Tankstelle am schwedenplatz vor. Gegenüber dem „Kurier“ meinte sie: „Hier wird ja vor allem Alkohol verkauft.“

Die Bezirksvorsteherin sorgt sich unter anderem um das Image der Innenstadt und die Anrainer, die unter den feiernden Jugendlichen leiden würden. Immerhin kaufen sich viele, vor allem jüngere Semester, in den warmen Sommermonaten ja gerne Alkohol an der Tankstelle, um im Freien vorzuglühen.

Da erst 2016 mit einem Baubeginn am Schwedenplatz zu rechnen ist, dürfte die Auseinandersetzung um die Neugestaltung die politische Diskussion noch lange anheizen.

Kommentare

sie aufbrauser@habe nichts gegen häupl !aber als gelegentlicher wien besucher darf man die köstlichkeiten vom schwedenplatz erwähnen und die votivkirche ist ja heute schon eine moschee da traut sich kein christ mehr hinein !und wenn meine feststellung eine dffamierung ist tut es mir leid denn der häupl wurde von mir nieh erwaehnt und wer ist die andere mit dem versoffenen gesicht ?

brauser49

Es ist erstaunlich dass man integere Politiker, die nie in Skandale verwickelt waren (Häupl, Stenzel) versucht zu diffamieren. Und weil man sonst nichts findet soll halt der Wein als Vorwand dienen. (Was sagen eigentlich die Weinhauer wenn man ihr Erzeugnis so herabsetzt)
Beim Schwedenplatz geht es sicher um ein spezifisches Problem von herumlungernden Alkoholikern und "vorgluehenden" Jugendlichen die sich rund um die Uhr mit "Stoff" an einer Tankstelle versorgen aber kaum um einen Wuerstelstand-Kunden der ein Bier zur "Hassen" moechte. Lassts die Kirche im Dorf !

den soll sie ihn als moslemplatz umtaufen !und die votivkirche als moschee !am schwedenplatz gibt es die beste purenhaut und dazu passt kein nullkomajosef URSULA !!!!

So weit man ja hört gehört frau stenzel auch zu den leuten die sich mal gern ein glaserl hinter die binde kippt,also sollte sie ja als gutes beispiel voran gehen und .... aber moment mal dann kann der häupl ja nie wieder über den schwedenplatz gehen.

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@war-lord: An die Fr. Stenzel, aber vergessens nicht zu erwähnen, daß kein Alkohol ausgeschenkt wird. Sonst wird das nix :-) Und wegen der Lokalität, naja, wenns handwerklich a bissl begabt sind, bauens halt a Tankstelle um, die sollen dort ja bald weniger werden.

Ignaz-Kutschnberger
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schwebt Ihnen da so ein modernes McDrive-Buff vor am Schwedenplatz??...mit bleifrei zapfen?? Klingt gut... und statt Alkohol halt Sprudelwasser und nur alkoholfreie Spritzer ...

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Klingt doch gut oder? Mit Ausnahme der Spritzer.....Gspritzte gibts dort scheinbar eh schon genug :-)

Ignaz-Kutschnberger

Bitte, ich möchte im 1. einen Buff aufmachen...an wen muss man sich da wegen der Genehmigung wenden??

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war schon beim ORF abgehoben, als Politikerin wird sie wohl beim Volk nie landen können.Verbote werden bei jeder Gelegenheit vorgeschlagen andere Ideen gibt es wohl nicht.

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das ist ja noch harmlos, waren's schon mal in unserer Verbotshauptstadt Graz? Dort wurden die Verbote nicht nur vorgeschlagen sondern dank Bürgermeister Nagl schon umgesetzt: Alkoholverbot im Uni-Viertel, Alkoholverbot in der Inneren Stadt, Ess-, Rollschuh- und Handyverbot in der Straßenbahn, Grillverbot auf öffentlichen Plätzen, Radfahrverbot im Park, Bettelverbot, Verbot für Strassenmusiker ohne öffentliche Genehmigung, und, und und...

Ach und ich vergaß, den Park als Ruhezone wollte Herr Nagl auch....so ganz ohne Kinderlärm, also quasi Kinderverbot im Stadtpark. Is noch nicht durchgegangen, aber vielleicht schafft er's noch und anschließend werden dann auch noch die renitenten Männchen, die ihr Geschäft noch stehend verrichten, die,die in der Öffentlichkeit laut lachen und dann die zu dicken und zu dünnen verboten. Und bald ist Schluß mit lustig, denn eine Verordnung zur Länge der Fußnägel gehört auch her!

Sie sehen also, wo die vollkommenen Wahnsinnigen sitzen, ist noch nicht ganz ausgemacht, Wien ist es einstweilen noch nicht;-))

und bitte auch alle schanigärten zusperren in denen sie nicht selbst gerne bis zur sperrstunde sitzt.

RobOtter

Die Uschi ist ja bekannt dafür dass sie aus dem ersten Bezirk gerne ein historisches Museum machen würde...

Ich denke, ein Stenzel-Verbot wäre weit effektiver. :-)

Aber ist schon klar, daß unsere Politbonzen und deren befreundeten Wirtschaftsmagnaten in der Innenstadt lieber unter sich sind, und der ordinäre Steuerzahler dort am besten nichts zu suchen hat und diese elitären Kreise nicht zu stören hat.

Mitten in der Stadt wohnen wollen, und dann den Lärm beklagen, natürlich nicht den der 8 bis 12 Zylinder der Dienstkarrossen, der Straßenlärm ist ja jedermann zuträglich, aber wenn die jungen Leute im Bermuda-Dreieck feiern, das stört natürlich.

Liebe Frau Stenzel, am besten wieder Stadtmauern hochziehen, und wer nicht das richtige Parteibuch hat oder nicht in Ihren Kreisen verkehrt, einfach den Zutritt verwehren.

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