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Wien: Protest für Fiakerverbot

VGT-Aktivisten protestieren gegen "Tierqual im Namen der Tradition"

Protest für Fiakerverbot © Bild: APA/Hans Klaus Techt

Im Pyjama für die Pferde: Gut ein Dutzend Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) protestierten am Donnerstag mittels "Sleep In" am Stephansplatz für ein Fiakerverbot in Wien. Schlafmützen, Kuscheltiere, Bettwäsche und sogar der eine oder andere Schnuller sollten auf "Tierqual im Namen der Tradition" aufmerksam machen - sehr zum Erstaunen des einen oder anderen Touristen.

Nach einer Stunde klingelten dann die Wecker - hieß das Motto doch "Verschlaf' nicht das 21. Jahrhundert". "Pferde sind Flucht- und Herdentiere, die haben in einer Großstadt wie Wien einfach keinen Platz mehr", betonte VGT-Aktivistin Elisabeth Sablik im Gespräch mit der APA. Abgase und Lärm würden den Tieren ebenso zusetzen wie die Sommerhitze. Zudem hätten die Fiakerpferde - deren Arbeitstag laut VGT bis zu 14 Stunden dauern kann - im Geschirr kaum Platz, um ihr soziales Verhalten auszuleben. An den Standplätzen würde es häufig an Futter, Wasser und Schatten mangeln.

Regelmäßige Diskussionen

Auch ihre Freizeit würden die Pferde meist in Boxen eingesperrt verbringen. "Wir wollen ein fiakerfreies Wien", meinte Sablik daher. So könnten auch Unfälle mit den Kutschen, bei denen Menschen und Tiere zu Schaden kommen können, verhindert werden.

Tierschützer fordern immer wieder ein Verbot für Wiener Fiakerpferde. In den Sommermonaten - zuletzt während der jüngsten Hitzewelle - kocht zudem regelmäßig die Debatte hoch, ob den Tieren ab einer bestimmten Temperatur hitzefrei gegeben werden sollte.

Kommentare

Ja, derlei Aktionismus dient hauptsächlich zur Profilierung derer, die keine Anderen Möglichkeit dazu haben als Anderen ans Bein zu pinkeln.

Roland Mösl
Roland Mösl melden

Wenn die Fiaker verboten werden, kommen die Pferde eben zum Metzger. Aber soweit reicht der Horizont von einem Tierschützer natürlich nicht. Typisch für eingeschränkt ideologisches Denken.

Angie624 melden

Besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

strizzi1949

Was sind denn das für Trottel? Haben die schon einmal einen Veterinärmediziner über Pferde gefragt? Pferde sind Steppenbewohner und an große Hitze gewöhnt! Sie brauchen nur viel zu trinken und das bekommen sie ja auch! Es wäre auch einmal von Vorteil, wenn die Journalisten nicht immer gleich jeden Blödsinn ohne Recherche übernehmen und publizieren täten!

Michael Dantine

Kann mna diesen ewigen Jammerern nicht einmal den Mund verbieten? Glauben die Redakteure wirklich, sie machen sich durch Veröffentlichungen solcher sinnloser, weil unbegründeter und unwissender Kommentare und Meckereien einen Namen?
Im Gegenteil, meine Damen und Herren Redakteure: Das beweist nur, dass Sie selber keine Ahnung haben und nur das Heft füllen wollen! Möglichst mit Sensationen!

günza melden

Ich kenne diese Gruppe zwar nicht aber ich frage mich was das soll. Die wollen das es den Pferden besser geht, gut so, dann setzt euch doch bitte für eine Autofreie Innenstadt ein. Dann könnten noch mehr Fiaker fahren, die Luft wäre besser und die Pferde könnten auch eigen dafür vorzusehenden Koppeln Auslauf bekommen bis die nächste Runde ansteht.

günza melden

Ich bin auch gegen die Tierqualen aber nicht jeder Fiaker und nicht jedes Fiakerpferd leiden so wie es hier aufgezeigt wird. Die meisten sind gesund und haben auch entsprechende Tage für Pausen. Weiters kommen die Pferde regelmäßig aufs Land um sich auf den Graskoppeln zu erholen. In Arbeitstagen gemessen haben die Pferde mehr Freizeit als die meisten von uns.

Roy2010
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günza, Oben hast du angefangen,-"Ich kenne diese Gruppe zwar nicht" ,-und dann,- diese blöde Bemerkung,- "Fiakerpferd leiden nicht so wie es hier aufgezeigt wird. Die meisten sind gesund und haben auch entsprechende Tage für
Pausen." spinnst du ?

günza melden

Ich kenne einige Fiaker persönlich und habe ein anderes Bild als die meisten die hier ihre Ergüsse loslassen. Aber scheinbar hast du lieber Roy2010 ja so einen genauen Einblick in das ganze oder?

Aha, und zu dieser Erkenntnis hat es Jahrhunderte gebraucht ? Aber gut, weg mit den Fiakerpferden. Werden sie nicht mehr also solche gebraucht, können sie ja in den kulinarischen Dienst gehen.

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