Islamische Schule geschlossen

Kein Kontakt mit Behörden - Wiener Stadtschulrat sah Gefahr im Verzug

von Schulklasse mit Lehrerin. © Bild: Thinkstock

Bei einer Gefährdung von Psyche oder Gesundheit der Schüler müsse sofort gehandelt werden, betonte man im Stadtschulrat gegenüber der APA. Laut Gesetz genüge hier schon der geringste Zweifel. "Wenn wir uns nicht darauf verlassen können, dass bei Verletzung eines Kinds die Rettung verständigt wird, dann ist Gefahr im Verzug."

Mädchen von Mitschüler verletzt

Anlassfall war laut "Kurier" die Verletzung eines Mädchens, das von einem Mitschüler umgestoßen wurde und sich dabei ein Hämatom auf der Stirn zuzog. Dieser Vorfall wurde am Tag danach von der Schuldirektorin der Polizei gemeldet, wobei diese auch angab, dass das Mädchen nach wie vor eine deutliche Schwellung im Gesicht hätte. Als die Direktorin den Erhalter der Schule, einen islamischen Verein, davon informierte, soll dieser eine "schulinterne Regelung" solcher Fälle verlangt haben. Der Schutz der Eltern habe Vorrang, zumal diese oft auch gar keine Sozialversicherung hätten.

Die Obfrau des Erhaltervereins der vor allem von Tschetschenen besuchten Schule bestreitet diese Darstellung: Es habe nie eine Weisung gegeben, nicht die Rettung zu informieren. Die Mutter des Mädchens sei mit diesem beim Arzt gewesen, dieser habe eine weitere Behandlung für nicht nötig erachtet. Als die Direktorin die blauen Flecken bemerkt habe und die Mutter bat, sie zum Röntgen zu bringen, sei diese terminlich verhindert gewesen. Dem Mädchen gehe es offenbar gut - und falls keine medizinische Notwendigkeit bestehe, hätten die Eltern das Entscheidungsrecht, ob sie einen Arzt aufsuchen.

Der Verein will nun sowohl gegen die Direktorin, die "psychisch angeschlagen und Burnout-gefährdet" sei, vorgehen als auch die Schließung der Schule rechtlich bekämpfen.

Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht

Die Volksschule ist eine Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht. Ihre Schüler müssen also am Ende des Schuljahrs eine Externistenprüfung ablegen. In der Wiener Schulbehörde hatte man offenbar schon länger Bauchweh: Schon die Errichtung der Schule wurde von ihr zunächst untersagt, später aber vom Unterrichtsministerium genehmigt.

Kommentare

Multi Kulti --- Nein Danke !!

Tavington melden

wo sind wir? in bangladesch?

christian95 melden

"Der Islam ist ein Teil unserer Gesellschaft", ... "der Islam gehört zu uns" usw. so und so ähnlich überschlagen sich Politiker von SPÖ+ÖVP+Grüne die erst mit ihrer schrankenlosen Zuwanderung solche Zustände ermöglicht haben.
Und wir? WIR wählen sie zum Dank dafür immer wieder.

christian95 melden

Damit kann man wieder einmal möglichst viele Parteigünstlinge in der Verwaltung beschäftigen.
Zuerst mit Steuergeld alles genehmigen und später "wegen Gefahr im Verzug" schließen. Mit Einsprüchen und werden weitere Leute in der Verwaltung versorgt.
Jene die davor gewarnt haben wurden als "Rassisten und fremdenfeindlich" beschimpft.

Nudlsupp melden

Als Rassisten und fremdenfeindlich werden die Rassisten beschimpft und jene die sich fremdenfeindlich verhalten. Denken Sie doch bspw. an mirwuarscht hier. So geht das einfach nicht. Sachliche Kritik ist immer und überall angebracht. Aber Kritik hat nichts mit Hass, Beleidigung, Hetze und Pauschalurteilen zu tun, sondern mit dem Aufzeigen von Mißständen.

Rumor13 melden

Toll dass es so Sozialromantiker wie Nudlsupp gibt.
Für meinen Geschmack leider zu viele.......

Nudlsupp melden

Das hat nichts mit Sozialromantik zu tun, sondern mit elementaren Menschenrechten die wir an andere Stelle so stark vertreten. Sie lassen sich für die Missetaten Ihrer Nachbar auch nicht persönlich diffamieren. Wieso sollte es andere tun? Oder gelten Grundrecht nur für rechtsnationale, und alle anderen sind vielleicht wieder minderwertig oder so? Hmmmm eigenartiges Gedankengut

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