Wien von

Hauptbahnhof in der Kritik

Bahnkunden beschweren sich über Wind und Wetter auf den Bahnsteigen

Hauptbahnhof © Bild: APA/Schlager

Noch kein Jahr alt und schon heftig in der Kritik ist der Wiener Hauptbahnhof. Das Großprojekt der ÖBB zieht wegen seine Wetter-un-festigkeit den Ärger sämtlicher Bahnfahrer auf sich. Dennoch verteidigen die ÖBB die Bauweise des Hauptstadt-Bahnhofes.

Es existieren zahlreiche Fotos von wütenden Bahnfahrern, die den neuen Wiener Hauptbahnhof im Schneegestöber zeigen. Die Gleise als auch die Bahnsteige sind voll mit Schnee, ebenso die Treppen sowie Rolltreppen. Zu sehen ist auch deutlich, dass es auf den Bahnsteigen kräftig schneit und windet.

Von „Pfusch“ bis zu „Was soll man von solchen Architekten halten“ lauten die kritischen Rufe der Bahnfahrer, wie der ORF Online berichtet. Die ÖBB-Verantwortlichen reagierten bereits auf die Kritik und rechtfertigen die Bilder damit, dass diese im Februar bei großem Schneechaos aufgenommen wurden.

Bauliche Maßnahmen werden diskutiert

Dennoch wollen sich die Verantwortlichen dem Problem annehmen. „Wir schauen uns natürlich an, was wir verbessern können“, so der ÖBB-Sprecher Michael Braun gegenüber dem ORF. So wird zum Beispiel überlegt, die Glaswände an den äußeren Bahnsteigkanten zu erhöhen. Auch andere bauliche Maßnahmen werden diskutiert, jedoch wird erklärt, dass die Bahnhofshalle nicht geschlossen werden könnte, aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Durchgangsbahnhof handle, bei dem die Züge aus beiden Richtungen einfahren.

Bei der kritisierten Rautendachkonstruktion habe man allerdings bereits die typische Windströmung in Wien berücksichtigt, so Braun. Er empfiehlt den Fahrgästen, die Wartezonen im Erdgeschoss zu nutzen und erst bei der Informationsansage, dass der Zug komme, sich auf den Bahnsteig zu begeben.

Kommentare

christian95 melden

Die schwer defizitäre und tiefrote ÖBB versorgt weiterhin Parteigünstlinge mit einen sicheren hochbezahlten Job. Ab 50 dürfen sie dann in Pension gehen.
Wie es den Fahrgästen ergeht ist dabei völlig nebensächlich.
Was für die AUA gut war kann doch für die ÖBB nicht schlecht sein!

christian95 melden

Als "gelernter" Österreicher weiß man, bei solchen Großbauvorhaben

A.) funktioniert einiges nicht
B.) sind Schmiergelder geflossen.
C.) beides ist möglich

strizzi1949
strizzi1949 melden

Das schau ich mir aber dann an, wenn alle in der Wartezone warten und dann, wenn die Meldung kommt, dass der Zug einfährt, auf einmal auf den Bahnsteig stürmen! Das kommt offensichtlich davon, wenn Bürohengste, die anstatt mit er Bahn, mit dem Dienstwagen fahren, etwas Planen, wovon sie KEINE Ahnung haben! Und - auch ein Durchgangsbahnhof kann komplett überdacht werden!

strizzi1949
strizzi1949 melden

Alles Andere sind faule Ausreden! Man sollte die dafür verantwortlichen für diesen Pfusch zur Kasse bitten! Aber natürlich ist wieder einmal keiner dafür verantwortlich!

strizzi1949
strizzi1949 melden

Und - dem Architekten sollte man seine Lizenz entziehen, als abschreckendes Beispiel!

christian95 melden

Der Architekt wird kann so wie beim Seeverkauf in Kärnten, eine großzügige Parteisende an die SPÖ überweisen.

jaja, auf kosten der steuerzahler kann man sich ja problemlos die unfähigsten und teuersten architekten leisten. wir haben es ja und da sollte es kein problem sein was der event. umbau kostet. wie wäre es wenn nur einmal ein solcher ........architekt seine dummheit eingesteht und dazu etwas beiträgt die schäden in grenzen zu halten? aber ich glaube das ist wie im film, nur eine vision .............

christian95 melden

Ohne der Schüssel-Haider-Regierung hätte Wien bis heute keinen neuen Hauptbahnhof.

Eloy melden

... und auch kein Knittelfeld, keine Neuwahlen, keine versprochenen Staatsbürgerschaften, keine Eurofighter, kein Hypodesaster. Aber es gibt Leute die wählen die damaligen Parteien immer wieder. Wir verdienen nichts anderes!

christian95 melden

.....Und keine Hypo. Diese marode Bank hat bekanntlich Jörg Haider um teures Geld ins Ausland verkauft. Josef Pröll mit Unterstützung der SPÖ holte sie wieder nach Österreich zurück. Nun darf der Steuerzahler weitere 18 Mrd. dafür zahlen.

Nudlsupp melden

Wollen Sie damit andeuten Christian, Jörg H. hätte diese marode Bank wissentlich und in Täuschungsabsicht an die Bayern verkauft? Und die Bayern wären dann tatsächlich so blöd gewesen, und hätte sich den Schaden nicht auch so wieder zurück geholt? Habe ich Sie da tatsächlich richtig verstanden?

Eloy melden

Es ist richtig ekelhaft wie christian95 ganz bewußt mit Falschmeldungen hier Parteipropaganda betreibt. Da kann einem noch um 21 Uhr das Mittagessen hochkommen.

Nudlsupp melden

Architektenwahn sticht Kundennutzen. Nachdem dieser Bau aber durch Steuerzahler und Kunden finanziert wird, würde ich ein Umdenken vorschlagen. Man kann auch zweckmäßige Bauten optisch ansprechend gestalten und damit Akzente setzen. Und wenn etwas schief gelaufen ist, wenn etwas nicht passt, gebt es einfach zu, korrigiert es und gut ists.

strizzi1949
strizzi1949 melden

Das wäre wünschenswert, aber ich glaube früher wird der Häupel Abstinenzler! :-))

Nudlsupp melden

:-))

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