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Ein Verletzter nach Brand
in alter Supermarkthalle

Feuerwehr hatte Flammen nach 45 Minuten unter Kontrolle

Brand in alter Supermarkthalle in Wien. © Bild: APA/Roland Schlager

Der Vollbrand einer ehemaligen Supermarkthalle auf der Wagramer Straße in Wien-Donaustadt hat Montag früh kein Todesopfer gefordert. Dem Sprecher der Berufsfeuerwehr war von der Einsatzleitung zunächst irrtümlich der Fund einer leblosen Person gemeldet worden, worauf er diese Information weitergegeben hatte. Tatsächlich erlitt eine Person eine Rauchgasvergiftung.

Nachdem die Feuerwehrleute die Flammen gelöscht hatten, entdeckten sie den Mann und übergaben ihn an die Wiener Berufsrettung. Nach der Erstversorgung wurde der 30 bis 35-Jährige, er selbst gab unterschiedliche Geburtsdaten an, ins Krankenhaus gebracht. Dort stellte man eine leichte Rauchgasvergiftung fest. Es dürfte sich bei dem Mann um einen Ungarn handeln.

Alarm um sechs Uhr früh

Gegen 6.00 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden und hatte mit 35 Mann den Kampf gegen die Flammen aufgenommen. Mit zwei Löschleitungen im Innenangriff sowie einer weiteren über eine Drehleiter wurde man der Flammen innerhalb von 45 Minuten Herr. Danach war die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten in der Halle an der Ecke Wagramer Straße-Aderklaaer Straße beschäftigt. Weiters wollte man mit einer genauen Durchsuchung sicher stellen, dass sich keine weiteren Menschen in der Halle befunden hatten.

Toter bei Zimmerbrand in Steyr

Ein Zimmerbrand in Steyr in Oberösterreich hat am Sonntagabend ein Todesopfer gefordert. Ein Anrainer hatte gegen 22.00 Uhr in einer Wohnung im Stadtteil Tabor Flammen gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Als die Feuerwehrmänner mit Atemschutz die Wohnung durchsuchten, fanden sie eine Person im stark verrauchten Schlafzimmer. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod der Person feststellen. Das Landeskriminalamt Oberösterreich nahm um Mitternacht die Ermittlungen auf. Nach ersten Angaben der Polizei lassen die Umstände des Brandes auf Fremdeinwirkung schließen.

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