Wien-Donaustadt von

Razzia in Wiens
erstem Flatrate-Bordell

Polizei ermittelt wegen Verdachts der Zuhälterei und Ausnützung im "Donaudolls"

Prostitution (Symbolbild) © Bild: imago/CTK Photo

Am 1. April hat Österreichs erstes Flatrate-Bordell eröffnet. Für 160 Euro Eintritt bekommen Freier im "Donaudolls" in Wien-Donaustadt die Dienste von fünf Frauen, Snacks und alkoholfreie Getränke zur Verfügung gestellt. Kurz nach der Eröffnung um 13.00 Uhr waren auch schon die ersten Gäste zur Stelle, allerdings nicht jene, die sich Betreiber Werner Schmuck gewünscht hätte: Die Wiener Polizei nahm die Eröffnung zum Anlass, dem Bordell einen Kontrollbesuch abzustatten.

Wie Werner Schmuck unterstreicht, gehe im "Donaudolls" alles mit rechten Dingen zu. Zehn bis 20 Damen sollten hier für einen täglichen Lohn von 200 bis 400 Euro arbeiten. Jede Frau bekäme neben der Tages- auch eine "Leistungspauschale". Wie die Polizei feststellte, wüssten die Damen allerdings "teilweise gar nicht, wie viel sie verdienen", so Wolfgang Langer, der Leiter des Prostitutionsreferats bei der Wiener Polizei, gegenüber "wien.ORF.at".

Polizei ermittelt

Abgesehen davon stellte die Polizei technische Mängel im Etablissement fest: Die Rauchmelder würden fehlen und die Fluchtwege wären blockiert. Die Mängel müssen behoben werden, ansonsten droht dem Betreiber die Schließung. In einigen Wochen ist die nächste Kontrolle angesetzt. Zudem wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Zuhälterei und der Ausnützung eingeleitet. Das Landeskriminalamt wurde eingeschaltet.

SPÖ empört über Flatrate-Bordelle

Die SPÖ will sogenannte Flatrate-Bordelle österreichweit verbieten. Möglich wäre dies mit einer bundesweiten Regelung der Prostitutionsgesetze, erklärte Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner. Bisher würden die strafrechtlichen Regelungen fehlen, um solche frauenverachtenden Geschäftszweige wie "Flatrate-Betriebe" zu bekämpfen. "Flatrate-Bordelle sind menschenverachtende Einrichtungen, in denen Frauen als billige Massenware behandelt werden", so Brunner.

Kommentare

und wohin gehen dann Schüssel, Faymann, Spindi und die andere Bande unserer Politiker?? hmmmmmmmmmmm?????

wo liegt das Problem?! die sind Rumäninnen und Bulgarinnen, die sind mit 10€ schon sehr-sehr glücklich. die niveaulose Prolos brauchen auch ein Bordell, kann nicht jeder zu Edelprostituierten gehen.

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