Bettler als mutmaßlicher Täter

29-Jährige am Keplerplatz niedergestochen - Junge Frau auf dem Weg der Besserung

Eine junge Frau ist am Donnerstag auf dem Keplerplatz in Wien-Favoriten von einem Bettler niedergestochen worden. Die 29-Jährige befindet sich aber wieder auf dem Weg der Besserung. Laut einer Sprecherin der AUVA hat die Frau die Operation und Nachbehandlung gut überstanden. Es bestünde keine Lebensgefahr mehr, sie würde nun psychologisch betreut. Von der Fahndung nach dem Angreifer gab es zunächst keine Erfolge zu berichten.

von In Wien hat ein Bettler eine Frau niedergestochen. © Bild: Thinkstock.de

Der gesuchte Mann ist 1,70 bis 1,80 Meter groß und hat dunkle Haare. Er habe sein späteres Opfer um die Mittagszeit in Deutsch mit Akzent um eine zwei Euro Münze angebettelt und dabei das Foto eines Kindes hergezeigt, berichtete die Polizei. Doch die 29-Jährige habe nicht reagiert und wollte weitergehen. Daraufhin rammte er ihr ein Messer in den Unterbauch und flüchtete zu Fuß stadteinwärts.

Tatort war der Gehsteig auf Höhe Keplerlatz 12, vor einer Apotheke. Die Frau konnte sich danach in die nahe Polizeiinspektion retten, wo eine Beamtin und ein Beamter Erste Hilfe leisteten. Die Wiener Berufsrettung versorgte das schwerverletzte Opfer, ehe es begleitet von einem Notarztteam ins Krankenhaus transportiert wurde.

Kommentare

Bettelverbot, dann das Gesammelte regelmäßig einkassieren (Verwaltungsstrafen) bis es denen zu blöd wird.
an Salzburg: auch hier sollte dringend durchgegriffen werden, es ist eine Schande, dass Touristen, die unser Land besuchen alle paar Meter mit Bettlern konfrontiert sind

Ignaz-Kutschnberger
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@Ivoir... darf ich ein wenig schmunzeln... wie stellen Sie sich die rigorose Kontrolle vor?? Halbstündlich mit auf den Posten und Papiere kontrollieren oder wie :-) ...den nehmen die mit, Papiere sind ok und spätestens ne Stunde später sitzt der schon wieder am gleichen Platz auf der Straße...so ist die Realität, glauben Sie mir

Ignaz-Kutschnberger
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es wäre sinnvoller ähnlich dem Parkpickerl Vignette für das Betteln dasBetteln verkaufen, die auf die Reisepassnummer ausgestellt sind und somit nicht an andere Bettler weitergegeben werden können...

Ignaz-Kutschnberger
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dadurch hätte man einen Überblick wer bettelt ...wird jemand ohne Bettel-Vignette aufgegriffen 500 Strafe oder im Herbst Blätter einsammeln im Park 30 Stunden pro Woche

Nudlsupp melden

Stimmt War-Lord. Waldarbeiter brauchen Sie im Frühjahr dann ja keine mehr :-)

Ignaz-Kutschnberger
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Scheinbar haben die Zapferl von @bushmaster doch Nebenwirkungen... interessant :-) ...ne, Frühjahr wäre eher Pflanzzeit oder eventuell der erste Alm-Auftrieb bei @powervomland... wenn die nicht grad mit Kirchenputz beschäftigt ist...

Martin Gerlich
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Ich bin Geschäftsmann in Favoriten, und bin jeden Tag mit diesen Dingen konfrontiert. Sowas sollte man mit Listen überwachen und wenn eine Person auffällt wären rechtliche Schritte einzuleiten welche bis zur Ausweisung des Landes Österreich führt. GOTT STEHE ALLEN MENSCHEN BEI DIE IN FAVORITEN LEBEN !!!

bushmaster
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Heut ist wieder PLAUDERSTUNDE angesagt und
immer die selben PLAUDERER mit dem selben SCHMARRN.

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Naja, manche könnens halt nicht besser, aber für differenziertere Betrachtungen haben wir ja Sie;-)

Ivoir
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@Martin Gerlich; Ich stimme ihnen zum Teil zu aber, und das gilt auch für die Idee von WarLord, wäre eine Erfassung und Verwaltung solcher Listen wahrscheinlich zeitaufwendiger und teurer wie kürzere Intervalle bei Kontrollgängen.
Wie ich aus Ihren Worten entnehme, betreiben Sie ein gut frequentiertes Geschäft, den vor einem, das wenig Kundschaft hat würden sich kaum Bettler niederlassen. ;)

Ivoir
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@Martin Gerlich; Also wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Geschäft, Und sollten wirklich ein Bettler ab und zu vor Ihrem Geschäft sitzen, geben Sie Ihm 1 Euro, glauben Sie mir, es muß gar nicht mehr sein.

Ivoir
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In unserem Land braucht eigentlich niemand zu betteln. Es gibt soziale Einrichtungen die bedürftigen zu Essen geben, und oftmals auch eine Schlafgelegenheit. Die Meisten, die wir antreffen sind, wie hier schon kommentiert, auf Grund ihrer Armut erpresste Opfer von organisierten Banden. Viele haben auch Angst ohne das nötige Körberlgeld vor ihre Auftraggeber zu treten.

Ivoir
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Es gibt aber gewaltbereite Nachahmer und wie ich sie nenne, Schnorrer, die jeden für ein paar Euro anpöbeln und bei Verweigerung, so wie hier diesem Artikel beschrieben, sehr gefährlich sind. Die Situation kann sich nur dadurch verbessern, das mehr polizeiliche Präsenz oder Ordnungshüter in diesen bekannten Bereichen Streife gehen, und rigoros kontrollieren.

Ivoir
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Von Verboten halte ich nichts. Jeder Mensch sollte, wenn alle Hoffnungen auf Arbeit und Hilfe verloren sind, die Möglichkeit haben, diesen traurigen Schritt zu gehen um ein paar Cent für sein Überleben, vielleicht sogar das seiner Familie zu gewähren.

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Genauso seh ich das auch und Ihr letzter Satz ist eine Perle. Und so schlimm dieser Vorfall hier ist - da gibt's überhaupt nichts zu beschönigen - die Regel ist es nicht. Ich glaube ich hatte bisher einen einzigen, der wirklich extrem lästig war und der war sichtlich mental derangiert. Da war ein solches Verhalten in Wirtshäusern von jenseitig Betrunkenen schon weitaus häufiger. Die meisten, die ich kenne, sitzen jedenfalls still am Eingang von Supermärkten oder anderen Geschäften. Und wenn ich mir unsere Bakschisch-Politiker so ansehe, sind mir Bittende auf jeden Fall lieber als Nehmende.

Und Bettler im Allgemeinen erinnern an die Unwägbarkeiten des Lebens und verhindern Hochmut, und das finde ich gut. Ich bin meinen Eltern heute noch dankbar, dass sie mir das so beigebracht haben, denn als Kind hat man zwar von Haus aus Empathie, aber die kann man als Elternteil entweder befördern oder beseitigen. Und ein Bettlerlächeln ist da wirksamer als ein zweistündiger Vortrag über Christus, Kant und Kohlberg. Und hätte mir mein Vater damals gesagt, dass es der faule Hund eh nur versäuft, hätte er sich später vielleicht auch mal Sorgen machen müssen, als unnötig empfunden und selbst schnell abserviert zu werden, wenn er mal nicht mehr funktioniert.

Und Sie haben recht, es ist ein trauriger Schritt, es ist stigmatisiert, man verliert seine Würde, denn man muss sich klein machen und bitten und jene, die es aus welchem Grund auch immer tun müssen, sollte man nicht auch noch treten, das macht einen selbst nicht größer sondern kleiner.

P.S. Und nochmal, das was ich geschrieben habe entschuldigt diesen Vorfall in keinster Weise.

officegirl63 melden

Genauso bin ich auch erzogen worden, und meinen Eltern bis heute dankbar.

Ignaz-Kutschnberger
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@higgs70... völlig richtig... aber diese Bettler sind großteils Rumänen, die mehr als 50% ihrer Tageseinnahmen an den Importeur und Bettler-Zuhälter abliefern müssen, der dann für Unterkunft und morgendlichen Transport in die Fußgängerzone sorgt... besonders die Leute ohne Gliedmaßen werden in Rumänien angeheuert für das Betteln in Österreich...

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Naja, was die Sache mit dem Herankarren betrifft, sicher wird's das geben, selbst habe ich's nie gesehen. Aber seien Sie ehrlich, wenns die einzige Möglichkeit ist würden sie es wohl auch tun, selbst wenn man Ihnen das Gros des Geldes wieder abnimmt. Und es gibt auch Leute, die bei irgendwelchen Sozialleistungen Unterschleif betreiben, aber deshalb stellen wir diese auch nicht ein. Und beim Betteln hängt es ohnehin an jedem Einzelnen,ob er was gibt. Und die, die sich so darüber aufregen, betrifft das Ganze überhaupt nicht, denn die geben ja ohnehin nichts, wozu also der Veitstanz. Jedem der die Hand ausstreckt dunkle Hintergrundsmächte zu unterstellen zeigt nur, dass einem Arme unangenehm sind. Und die Bettlerbanden wollen ja nicht gleich fünf bis zehn Prozent, wie so manch ein Politiker, sondern nehmen was man geben will, würd i amol sogn. Und mich störts nunmal nicht wenn einer still in der Ecke seine Hand ausstreckt, denn der Rest ist in diesem Falle meine Entscheidung und kostet mich z.B. nicht mit Patriotenrabatt sechs Millionen;-)

Ignaz-Kutschnberger
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Nun ja, ich gebe zu, dass bevor meine Familie oder ich den Hungertod stirbt, ich vermutlich auch beim Nachbarn im Vorratsraum einbrechen würde... aber vor allem in Wien kassieren bei jedem 2. Bettler noch Hintermänner mit. Dass der arme Teufel oft selber nicht viel hat und deswegen bettelt, ist mir schon durchaus bewusst...Naja, ob und wieviel jemand gibt, muss eh jeder selber mit sich vereinbaren

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Also wenns nach mir ginge, würde es überhaupt keine Bettler, ob mit oder ohne Hintermänner, geben, weil jeder genug hätte um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber Armut lässt sich nun mal nicht wegleugnen und mit Realitäten muss man halbwegs vernünftig leben, wenn man schon nicht in der Lage ist, sie zu ändern. Und so wie sich die Dinge entwickeln, kommen möglicherweise auch auf uns härtere Zeiten zu und es steht in keinem goldenen Büchlein, dass nicht der eine oder andere von uns ebenfalls mal gezwungen ist an der Strassenecke zu sitzen und auf eine großzügige Umgebung angewiesen ist.

Ivoir
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@higgs70 Sie haben es wieder einmal sehr treffend zum Ausdruck gebracht!

Ignaz-Kutschnberger
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Hmm ... stimmt einen nachdenklich

Ignaz-Kutschnberger
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Gegen manche Argumente hier, ist selbst der legendäre Club 2 eine einschläfernde Sendung

Nudlsupp melden

Ich stehe der Bettlerei nach wie vor kritisch gegenüber. Die Hilfestellung wenn jemand so in Not ist muß eine andere sein und gibt es im Übrigen auch. Auch wenn dies im Einzelfall für den Betroffenen bedeutet, daß auch er mitwirken muß.

Für noch abartiger halte ich jedoch das gewerbsmäßige und bandenmäßig organisierte Betteln. Ich kann hier wirklich nur jedem abraten, sich auf diese Mitleidsmasche einzulassen.

Hierfür werden die jüngsten unserer Gesellschaft ebenso körperlich wie seelisch mißhandelt um dieser Bettelindustrie dienlich zu sein. Diese Mißhandlungen sind oftmals irreversibel. Jeder der hier spendet, so krass es klingen mag, unterstützt diese schwersten Mißhandlungen auch von Kindern. Das ist etwa so, als würde man versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen.

Ich könnte Ihnen hier Geschichten erzählen, wo es jedem den Magen umdreht, weil man sich nicht vorstellen kann, was da im Hintergrund wirklich passiert. Niemand würde glauben, zu welchen Grausamkeiten sich manche hinreißen lassen, nur um dieses Geschäft am Laufen zu halten.

Hat schon jemand bspw. diese 1.500 m2 Villen in Rumänien gesehen? Allesamt im Besitz von Clan-Oberhäuptern die man früher noch den Zi****ern zugerechnet hat? Riesen Besitztümer in den Händen von Clan-Oberhäuptern die keiner geregelten Arbeit nachgehen? Die sogar von den eigenen Landsleuten gemieden werden?

Hat sich schon jemand Gedanken gemacht, wie es rein praktisch möglich wäre, daß ein so deutlich überdurchschnittlich hoher Prozentsatz dieser bettelnden Kinder außgemergelt, körperlich tlw. versehrt und in sehr schlechtem Zustand ist?

Dies verbunden mit der Überlegung wie es sein kann, daß diese über Grenzen hinweg in unsere Großstädte kommen? Wie dies ohne eine professionelle Organisation möglich sein soll? Wieso diese Kinder freiwillig (!!!) bei Wind und Wetter auf der Straße stehen, dem Erscheinungsbild nach, nicht ausreichend zu Essen bekommen, sicher auch noch medizinisch unterversorgt sind, keine Schuldbildung bekommen?

Liebe Leute, ich bezeichne mich selbst als einen Menschenfreund, egal woher er kommt, egal was er ist. Ich stehe politisch sicher nicht am rechten Rand. Aber so etwas für Gut zu befinden und aus falschen Motiven zu unterstützen, halte ich für den falschen Weg. Solange dieses "Geschäftsmodell" unterstützt wird, werden immer der Schwachen der Gesellschaft hierfür ausgebeutet und mißhandelt werden.

Und zum Abschluß, weil sich ja immer mehr über die Kriminalität, insbesondere der Ausländer hier echauffieren. Versucht mal den Lebensweg so eines Opfers nachzuverfolgen. Welche Perspektiven und welche Chancen hat so ein Mensch denn? Die ersten Jahre seines Lebens mißhandelt und ausgebeutet, alle Erfahrungen die er macht nur negativ und nur mit Gewalt verbunden, keine Möglichkeit auf Bildung, Schulbildung, keine Möglichkeit sich soziale Kompetenz aufzubauen, keine Möglichkeit der sozialen Kontakte, keine Mglichkeit eine Kindheit auszuleben und irgendwann einfach weg geschmissen, weil zu alt um noch Mitleid zu erzeugen. So einer soll sich dann einfach Arbeit suchen oder wie? Wahrscheinlich noch ohne Papiere etc???? Da ist der Weg doch vorprogrammiert......... Und bei uns das Geheule dann groß

Ignaz-Kutschnberger
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Bin geschockt @nudlsupp... woher wissen Sie von meinen rumänischen 1.500 m2 Residenzen ?? Sie leben gefährlich... hoffe, Sie sind dort in der Umgebung nicht mit Kameras unterwegs, sonst leisten Sie den Ceausescus womöglich bald Gesellschaft. La revedere ;-)

Ignaz-Kutschnberger
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Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Sie... besser Sie machen Urlaub bei diesen bsoffenen Holzfällern in Tirol oder den U-Bahn Schubsern ...sonst sitzen Sie womöglich auch bald ohne Gliedmaßen in einer österr Einkaufsstr. Passens auf sich auf

Nudlsupp melden

Ich muß mich übrigens bei Ihnen entschuldigen war-lord. Ich möchte doch nicht gegen Sie stänkern, Suzanka hat mich doch nicht lieb. :-) Und ausschließlich die Anerkennung und Zuneigung von ihr wäre für mich ein Grund gewesen, mit Ihnen zu brechen. Können Sie mir nochmals verzeihen? :-)

Ignaz-Kutschnberger
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Verziehen (vielleicht)...vergessen NIE ;-) ...Sie wissen, ich bin nachtragend!! Fragen Sie @guiseppe den man heute auf der ungar. Autobahn erfroren ausm Sitz gehievt hat ;-)

Nudlsupp melden

War das der mit Auspuff-Abgasen, der man dann raus fliegen musste? Immer diese Raucher, wenn die Kippen ausgehen, dann wird sogar am Auspuff geschnüffelt :-)

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@nudlsupp
Frage: haben Sie diese Greuelgeschichten mit eigenen Augen gesehen? Gibt's hierfür Videos, Fotos, usw.? Wenn jemand soetwas beobachtet, warum erstattet man dann nicht Anzeige?

Ich habe ja ehrlich gesagt immer Zweifel, dass ich falsch liege, aber solange keine Gegenbeweise vorliegen, habe ich keine Chance umzudenken.
Von der Uni Graz hingegen wurde noch bevor das Bettelverbot zur Sprache kam eine Studie zum Thema Bettlerflut gemacht. Ist auch in Buchform " Die imaginierte Bettlerflut" ( Drava-Verlag) erschienen. Die Ergebnisse zeigten hier ein völlig anderes Bild als öffentlich wahr- und angenommen.

http://derstandard.at/1347492846897/Bettelmigration-als-Naturkatastrophe-Studie-analysiert-Medienbilder

Wie gesagt, ich bin gerne bereit umzudenken, wenn fundierte Sachverhaltsdarstellungen vorliegen, einstweilen halte ich mich noch an die recherchierten und erforschten Ergebnisse der Uni Graz.

Nudlsupp melden

Lieber Higgs, leider reicht hier der Platz nicht um diese Thematik ausführlich mit Ihnen zu erläutern, obwohl ich dies wirklich gerne tun würde, da speziell mit Ihnen interessante Diskussionen möglich sind.

Doch hoffe ich, daß ich hier nicht im Verdacht stehe, sinnlos gegen bestimmte Menschengruppen zu agitieren, ich bin da bekannterweise immer sehr vorsichtig und lehne nach wie vor jedes Pauschalurteil ab.

Ich war eine Zeit lang beruflich viel in Rumänien unterwegs, so eine Reise hätte den Abgesandten der Uni Graz sicher auch sehr gut getan, um das Meinungsbild zu vervollständigen. Aber wahrscheinlich würden diese sich nicht mal trauen, auch nur einen Fuß in bestimmte Viertel zu setzen, wo nicht mal mehr die Einheimischen oder die Polizei rein geht. Eigene Viertel, wo tatsächlich eigene Gesetze gelten, und die Staatsmacht schon aufgegeben hat und schon lange kein Gewaltmonopol mehr hat.

Natürlich steht jedem seine eigene Meinung frei, zu diesem Thema habe ich eine gefestigte Meinung, die zugebenermaßen sehr stark durch meine Eindrücke vor Ort gebildet wurde.

Selbstverständlich werden auch nicht 10 Kameras auf einen Täter zum Zeitpunkt einer Mißhandlung gerichtet sein. Genauso sind im Regelfall auch verhältnismäßig wenig Richter, Staatsanwälte und Polizisten zugegen, wenn gerade eine Vergewaltigung passiert.

Und der Ordnung halber, ich schmeiße auch nicht alle Sinti und Roma in einen Topf, wie überall gibt es auch hier solche und solche, aber ich für mich weiß, daß ich diesen Menschen einen größeren Gefallen tue, wenn ich nichts gebe.

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Aber nein, ich verdächtige Sie diesbezüglich bestimmt nicht und erst recht nicht stelle ich Ihre persönlichen Beobachtungen in Frage. Was mich nur immer wundert ist, dass laufend über kriminelle und organisierte Bettlerbanden gesprochen wird, aber niemand fand es scheinbar bisher der Mühe wert dies aufzuzeichnen, zu fotografieren oder gar zur Anzeige zu bringen und wenn es zu einer Anzeige kam, war die meist nicht haltbar. Sie verstehen, dass ich das dann schon hinterfragenwert finde, oder?

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@Higgs: Auf jeden Fall. Es gibt ohnehin schon viel zu viele Menschen, die alleine das glauben, was in kleinformatigen Tageszeitungen zu lesen ist, ohne in der Lage zu sein, selbst eine eigene Meinung zu entwickeln.

Aber es ist in unserer Gesellschaft nun mal so, daß das Böse, Schlechte und Verbotene nun mal nicht alleine dadurch ausgemerzt wird, daß es bekannt ist.

Ein klassisches Beispiel ist der Menschenhandel. Es ist hinlänglich bekannt, daß es bspw. nach wie vor eine nicht unerhebliche Zahl an Zwangsprostituierten gibt. Werden diese aufgegriffen und hätten eine Chance, diesem Teufelskreis zu entkommen, entschließen diese, meist aus purer Angst zu schweigen. Regemäßige Kontrollen und Razzien demonstrieren Präsenz, zeigen im Ergebnis aber nur minimalste Wirkungen.

Speziell in Rumänien, kann ich Ihnen versichern, daß Sie dort nichts zur Anzeige bringen können, was nicht jedem inkl. der Behörden nicht ohnehin schon bekannt ist. Wir sind dort mit einem noch nicht so ausgeprägten Rechtssystem konfrontiert, wie wir es hier gewohnt sind.

Daß die Roma und Sinti in Rumänien genau so verhasst sind, wie überall anders ist so, daß die Meinungsbilder für die breite Masse hier nicht mehr vorurteilsfrei sein können, liegt auf der Hand. Da muß man auch selbst immer sehr aufpassen, nicht auf solche Meinungen "aufzuspringen" und sich diese zu Eigen zu machen.

Aber nur ein Beispiel von vielen, und ich lege auch hier wieder Wert auf die Feststellung, daß die meisten dieser Personengruppen nach wie vor in großer Armut leben. Aber da gibt es diese Clans, die keiner Arbeit nachgehen. Selbst wenn diese erwerbstätig wären, würde es nie reichen, daß derartige Paläste hingestellt werden, die das ortsübliche Niveau um das 20 bis 30 fache übersteigen, wenn Sie es vor Ort noch nicht gesehen haben, googeln Sie es einfach mal. Obwohl dieser "Reichtum" vorhanden ist, sind alle Kinder dieses Clans regelrecht ausgemergelt und weit überdurchschnittlich mit Handicaps versehen. Zudem gibt es eine Kinderzahl, wo die Mütter schon extrem gebärfreudig sein müssten, um es mal höflich auszudrücken.

Diese Kinder, die offensichtlich unterernährt sind, vermutich auch medizinisch unterversorgt sind, tlw. verkrüppelt und behindert, aber in regelrechten Palästen wohnen, werden (ist jetzt kein Spass) in Pferdefuhrwerken zum Betteln gebracht.

Und jetzt nur, aus der Logik heraus, hier entsteht ein Bild, das in sich schlüssig wird, aber nicht in unser klassisches Meinungsbild passt, wie wir uns die Welt vorstellen.

Hier noch ein Link, wie sie diese Objekte wirklich zu Hauf an Ortsrändern sehen, selbst in den ärmlichsten Ortschaften, wo kaum nichtbaufällige Häuser über 60 oder 70 m2 Wohnfläche zu sehen sind.

http://lib.irclove.de/23112/Haus_nach_Zigeuner_Art.htm

Selbst hier, greifen nicht mal mehr die Baugenehmigungsbehörden durch, obwohl es für eine Vielzal dieser Objekte nicht mal Baugenehmigungen gibt.

Die Roma und Sinti, die fast überall gemieden werden, das mag jetzt ungerecht sein oder nicht, die sogar in der Bildung benachteiligt werden, diese Personengruppe ohne regelmäßiges Erwerbseinkommen, über weite Strecken ohne Schul- und Berufsausbildung ist in der Lage solche Vermögen anzuhäufen, dies unter Berücksichtigung der gemachten Erfahrungen.

Bei mir würde man offene Türen einlaufen, wenn man endlich auch die Roma und Sinti europaweit besser integriert, bei den Kindern gerne auch zwangsweise durch Schuldbildung etc, damit auch diese Personengruppen endlich Perspektiven haben. Aber für sowas bin ich echt nicht zu haben.

Ignaz-Kutschnberger
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@nudlsupp... wie immer einen Hang zur UNTERtreibung ...Betonung auf Unter :-)

Ignaz-Kutschnberger
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Und ein freundschaftlicher Rat an @higgs70 ...sollten Sie mal in die missliche Situation kommen und mit besagten Leuten Bekanntschaft machen, laufen Sie, oder zögern Sie nicht lange und stechen zuerst zu, bevor Sie nicht mehr dazu die Gelegenheit haben ;-) Aber wie gesagt, ich spreche von jenen Vierteln die @nudlsupp angesprochen hat

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Ich weiß war-lord, aber würde ich jetzt noch schreiben, daß sich sowohl aus Logik heraus, so viel verkrüppelte Kinder geballt in diesem Kreisen statistisch nicht normal sind, und sich hartnäckig die Gerüchte halten, daß diese Verkrüppelungen schon im Baby-Alter bewußt hervorgerufen werden, da diese sich dann besser zum Betteln eigenen und sich nebenher noch ein Leben lang in einer abhängigen Zwangslage befinden würde man mich hier wohl steinigen und der Hetzerei bezichtigen.

Man muß ja immer ein wenig aufpassen, was man öffentlich von sich gibt. Aber das was ich gesehen habe, war echt mehr als erschreckend, vor allem deshalb, weil dies vor Ort alles bekannt ist, aber keiner was dagegen unternehmen möchte oder will.

Und hier nochmals der Seitenhieb auf alle Zombies und Konsorten, wenn ein Mensch an, vom Kleinstkinderalter an, nur mit diesen lebensunwürdigen Geschehnissen konfrontiert ist, niemals die Möglichkeit hat, an Bildung teilzuhaben, dann dürfen wir uns irgendwann nicht wundern, wenn diese zwecks Bestreitung des Lebensunterhaltes auf ihnen bekannte Muster zurück greifen, die sich dann halt nicht zwangsläufig im legalen Rahmen bewegen.

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@higgs: Ohne billige Klischees bedienen zu wollen, aber ich gebe War-Lord hier Recht. Macnhmal ist es tatsächlich so, daß ein Menschenleben nur sehr wenig wert ist.

Ignaz-Kutschnberger
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ich will es mal bildlich darstellen...in manchen Gegenden ist dort ein Ziegenbock mehr wert als ein menschliches Lebewesen... man könnte dies in etwa mit einer heiligen indischen Kuh vergleichen... und im Gulasch weiß man am Küchentisch nicht immer ob das auch tierisches Fleisch im Topf ist. ;-) Aber glaub @nudlsupp hat das eh schon gut rüberbracht ... :-)

Ignaz-Kutschnberger
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Nachtrag: Als ich den Film Hostel das erste Mal sah, dachte ich es wäre eine Doku von diesen Vierteln... schauen Sie sich den mal an, dann wissen Sie was ich meine ;-)

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Zum Glück kam ich nie in Verlegenheit etwas essen zu müssen :-) Nach dem Film schaue ich mal.

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@war-lord: Wikipedia hat eine sehr eindrucksvolle Beschreibung des Films. Ich glaube erahnen zu können was Sie meinen, ohne daß ich ihn mir anschaue :-)

Ignaz-Kutschnberger
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;-) ... zum Thema Gulasch wollte ich noch erwähnen, finden Sie es nicht auch komisch wenn Sie da ein Stück von einem angebl Schweinskiefer im Teller finden und man Ihnen versichert er sei auch von der Sau... und das Schwein Zahnfüllungen aufweist??

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*lach* Andere Länder andere Sitten....Vielleicht ist Dentalhygiene in manchen Ländern auch bei Schweinen hoch im Kurs......wobei ich da gerade eine Idee hätte...... Welchen Beruf hat unser allseits geschätzter Ha-Tsche Strache gelernt?....... :-) Also falls es für ihn mit Kanzler doch nix wird

Ignaz-Kutschnberger
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Nun ja, ich weiß nicht... hab dann doch eher Salat und Brot probiert... zumal es nicht sehr ratsam gewesen wäre gegen die Gastfreundschaft zu verstoßen ;-)

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Ist überdies eh viel gesünder. Hat die Kantine der Psychiatrie eigentlich guten Salat ;-)

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ok,ok,ok, ich geb w.o. Hoffentlich kann ich nach diesen Schauergeschichten, Messerstich-Anleitungen und Menschenfleischgulasch-Tipps heute Nacht noch schlafen*g*

Aber den Slowaken und Bulgaren, die da -zumindest in Graz- herumsitzen darf ich schon noch geben, oder gibt's aus diesen Ländern auch derartiges zu berichten?;-)

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@higgs: Na dann gute Nacht :-) Bezüglich der anderen Länder kann ich leider nicht mit Informationen dienen. Aber wenns a bissl Aufmunterung brauchen, nehmens doch a bissl an der Salafisten-Debatte hier teil. Ist grad richtung unterhaltsam :-)

Hawidere Warlose, wie langweilig muss Dir in Deinem Köpfli sein..................................................................................................................................................................................................?!

@Wa(h)r-scheinlich: Bitte, lass Dir helfen...es ist nie zu spät!

einfach die schweine anzeigen wegen nötigung (auch ohne kontakt) und im notfall pfefferspray benutzen

Ich befürchte, dass es irgendwann zur Selbstjustiz kommen wird und ein paar aufgebrachte Menschen die Bettler generell vermöbeln werden oder eben dann auch zu einem Messer oder so greifen. Ich würde mir schon wünschen, dass sich die Leute gegen dieses aufdringliche Bettel zur Wehr setzten würde und bei Gelegenheit dagegen auftreten. Auf die Stadtregierung würde ich mich nicht verlassen, denn die hat ja mit dem schröpfen der Bürger genug zu tun.

@nudlsupp
das ist eine recht gute idee, dann gleich das jugendamt hinzurufen und man muss sich nicht den ganzen tag selbst ein schlechtes gewissen einreden dass man den armen kleinen nix gegeben hat-mich hat das schon öfters gerissen wenn die kleinen kinder da ohne schuh auf den ubahn abgängen hocken oder knien müssen...

@war-lord: Spontan fällt mir da ein möglicherweise sehr wirkungsvoller Ansatz ein. Verstärkte Präsenz, 500 Euro Geldbuße bei Zuwiderhandlung mit sofortiger Taschenpfändung, ausgeführt durch die Exekutive.

Ich könnte mir vorstellen, daß wenn die Taschen leer bleiben, sich zumindest die bandenmäßig organisierte Bettelkarawane recht schnell Richtung andere Gefielde in Bewegung setzt. Lohnt sich dann ja nicht mehr wirklich :-)

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