Wiedervereinigung FPÖ-BZÖ dementiert:
"Gibt zwischen uns keine Brücken mehr"

Vilimsky: "BZÖ ist eine Kunstpartei, Trennung bleibt" Mölzer "Wiedervereinigung aus Reich der Phantasien"

Gerüchte über eine Wiedervereinigung von FPÖ und BZÖ wurden von den Blauen umgehend dementiert. FPÖ- Generalsekretär Vilimsky erklärte, man werde sich "weder vereinigen, noch kooperieren, noch werden zwei Gruppen fusionieren". Es "gibt keine Brücken mehr" zwischen den Blauen und Orangen, sagte Vilimsky. Seitens des BZÖ wurde jeglicher Kommentar verweigert.

Das BZÖ sei eine "Kunstpartei, von der ÖVP ins Leben gerufen". Die "Trennung bleibt", und dies sei "unerschütterlich", betonte Vilimsky zu Gerüchten, wonach die Bemühungen um eine Wiedervereinigung schon recht weit gediehen seien. Als mögliche Drahtzieher waren in einem "Zeit im Bild1"-Bericht der frühere Bundeskanzler Schüssel und auf FPÖ-Seite der Europaabgeordnete Andreas Mölzer genannt.

Mölzer selbst wies Gerüchte über eine Wiedervereinigung von FPÖ und BZÖ als "aus dem Reich der Phantasien" stammend zurück. Natürlich habe er in seiner Funktion als Kärntner EU-Abgeordneter auch "gelegentlich" Kontakte zu Kärntens Landeshauptmann Haider, beispielsweise über den Koralmtunnel.

Allerdings würde die FPÖ bei der Bekämpfung des "Skandal-Sumpfs im Innenministerium" auch die Unterstützung von SPÖ oder Grünen gutheißen, ebenso wie im Fall des Eintretens für eine Volksabstimmung über den EU-Reformvertrag die Unterstützung des BZÖ willkommen wäre, sagte Mölzer in einer Aussendung. (apa/red)