Wieder dramatischer Schiunfall mit Totem:
Deutscher Banker stirbt in Lech am Arlberg

Wollte nach direkt nach Unfall noch weiterfahren Unfallhergang gibt der Polizei bisher noch Rätsel auf

Wieder dramatischer Schiunfall mit Totem:
Deutscher Banker stirbt in Lech am Arlberg © Bild: APA/DPA/Frank Leonhardt

Der frühere Chef der Bayerischen Hypobank, Eberhard Martini, ist in Lech am Arlberg nach einer Skikollision gestorben. Dass es sich bei dem Verunglückten um Martini handelte, wurde erst Tage nach dem Unfall bekannt. Martini war aus noch unbekannter Ursache mit einem 57-Jährigen zusammengestoßen. Beide Unfallbeteiligten trugen laut Polizei keinen Helm.

Der Pistenunfall ereignete sich gegen 14.40 Uhr bei der Abfahrt in Richtung Talstation Steinmähderbahn. Der 73-jährige Martini wies nach dem Unfall keine äußerlichen Verletzungen auf und erklärte, keine Schmerzen zu haben. Der 57-Jährige wurde bei der Kollision schwer verletzt, er wurde mit Verdacht auf Halswirbelverletzungen und Gehirnerschütterung ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht.

Tod kurz nach Unfall
Martini fuhr zunächst weiter, allerdings sehr langsam, was einem der Pistenretter auffiel. Er schickte dem 73-Jährigen zwei Ersthelfer nach, anschließend wurde Martini ins Krankenhaus eingeliefert. Dort starb er zwei Stunden später kurz vor 17.00 Uhr.

Wie es zu dem Unfall kam, sei noch nicht nachvollziehbar, so die Polizei Lech. Der 57-Jährige, der verletzt im Spital liegt, könne sich derzeit nicht an den Unfall erinnern. Eine gerichtsmedizinische Obduktion in Innsbruck soll am Montagvormittag Klarheit über die Todesursache des 73-jährigen Martini bringen. Man erhofft sich dabei auch Aufschlüsse zum Unfallhergang.
(apa/red)