Wieder Polizisten als Ziel: 24 Tote nach Autobomben in irakischer Ölstadt Kirkuk

Erste Bombe explodierte nahe einer Polizeipatrouille

In der nordirakischen Ölstadt Kirkuk sind am Dienstag nach Polizeiangaben sieben Autobomben explodiert. Dabei kamen mindestens 24 Menschen ums Leben, 15 weitere wurden verletzt. Die erste Bombe explodierte gegen 7.45 Uhr Ortszeit in einem geparkten Auto in der Innenstadt. Sie richtete sich gegen eine Polizeipatrouille. Zehn Menschen, darunter zwei Polizisten, wurden getötet.

Bei dem zweiten Anschlag versuchte der Täter mit seinem Auto, den Kontrollposten des Polizeidirektorats zu durchbrechen. Wachleute eröffneten das Feuer, das Auto explodierte. Zwei Polizisten und drei Zivilpersonen kamen nach Polizeiangaben ums Leben. Insgesamt seien sieben Bombenanschläge an verschiedenen Orten verübt worden.
(APA/red)