Wieder hat es im Innviertel gebrannt: Scheune wurde durch Feuer völlig zerstört

Brandstifter am Werk? 30.000 Euro Schaden Kein Zusammenhang mit unheimlicher Brandserie

Im Innviertel in Oberösterreich hat es nach einigen Tagen Pause wieder gebrannt. Eine Scheune in St. Aegidi (Bezirk Schärding) wurde völlig zerstört, den Schaden bezifferte die Sicherheitsdirektion mit rund 30.000 Euro. Ob auch in diesem Fall ein Brandstifter am Werk war, stand vorerst nicht fest.

Das Feuer brach gegen 15.50 Uhr aus, das Gebäude und die darin gelagerten Erntemaschinen konnten nicht mehr gerettet werden. Ein gegenüberliegendes Haus wurde durch die starke Hitzeeinwirkung erheblich beschädigt, zwei weitere Objekte in der unmittelbaren Nachbarschaft wurden vor Schäden bewahrt.

Im Innviertel hält seit Ende August eine Brandserie Polizei, Feuerwehr und Bevölkerung in Atem. Im September gingen der Exekutive zwei Verdächtige ins Netz, dennoch wurden weitere Feuer gelegt. Die Streifentätigkeit wurde daraufhin massiv verstärkt. Auch der Einsatz von Wärmebildkameras und Hubschraubern sei jederzeit möglich, erklärte Sicherheitsdirektor Alois Lißl.

Der aktuelle Fall stehe in keinem Zusammenhang mit den Brandstiftungen der vergangenen Wochen, betonte er auf Anfrage der APA. Das Gebiet sei ein anderes, außerdem habe es dieses Mal am Nachmittag und nicht wie sonst in der Nacht gebrannt, so Lißl.

(apa/red)