Wieder Explosionen in Supermärkten:
14 Verletzte bei Anschlägen in der Ukraine

Ermittler mit Hinweisen auf Schutzgelderpressung

Bei zwei nahezu zeitgleichen Sprengstoffanschlägen auf zwei Supermärkte in der Ukraine sind am Samstag 14 Menschen verletzt worden. Acht Verletzte mussten nach Behördenangaben ins Krankenhaus gebracht werden. Die Sprengsätze explodierten im Abstand von wenigen Minuten in zwei nur rund 200 Meter voneinander entfernten Supermärkten in der Stadt Charkiw im Osten des Landes. Nach ersten Ermittlungen hatten die Besitzer der Geschäfte zuvor Erpresserbriefe bekommen. Darin forderten die Absender Schutzgeld und drohten andernfalls mit Explosionen.

Mehrere Personen wurden schwer verletzt, ein zweijähriges Mädchen erlitt Knochenbrüche. Die betroffenen Geschäfte liegen etwa einen Kilometer voneinander entfernt in einer Hochhaussiedlung im Norden der Industriestadt.

Bereits vor einem Monat hatte ein unbekannter Täter eine Bombe mit schwächerer Sprengkraft in einem Supermarkt der Stadt gezündet. Damals wurde niemand verletzt. (apa)