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Wie die Schule
Kreativität zerstört

Wie die Schule
Kreativität zerstört © Bild: Ausschnitt aus „Alike“ / Daniel Martinez Lara & Rafa Cano Mendez

Die moderne Gesellschaft öffnet keine Türen für Phantasie. Es beginnt in der Schule und setzt sich im grauen Berufsalltag fort. Ein Kurzfilm bringt ein großes Problem der Gesellschaft auf den Punkt.

„Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen. Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten“, schrieb der französische Autor und Regissuer Marcel Pagnol.

Preisgekrönter Film

Und irgendwie hat Pagnol, der 1895 in Aubagne geboren wurde, Recht behalten.
Dieses große Problem unserer Gesellschaft bringen zwei Animationsfilme-Macheraus Madrid, Daniel Martinez Lara und Rafa Cano Mendez auf den Punkt. Ihr Kurzfilm dauert acht Minuten und lässt kaum jemanden kalt. Können sich doch viele der Seher damit identifizieren. Der Film heißt „ALIKE“ und hat bereits über 60 Awards eingeheimst.

Eltern in der Pflicht

Und noch mehr: Der Film zeigt, wie teuer es uns wirklich zu stehen kommt, wenn wir die Kreativität im Keller eingesperrt lassen. Die moderne Gesellschaft öffnet keine Türen für Phantasie – besonders die Erziehung in der Schule und der graue Joballtag im Erwachsenenleben wird thematisiert. Vor allem zeigt der Kurzfilm auch Eltern, warum es so wichtig ist, die Lebendigkeit und Individualität und die Ideen ihrer Kinder zu feiern und zu fördern.