Wie geht es mit Didi Constantini weiter?Zukunft entscheidet sich bis Anfang Oktober

"Situation analysieren und Nägel mit Köpfen machen" ÖFB-Präsident Windtner bisher mit Arbeit zufrieden

Wie geht es mit Didi Constantini weiter?Zukunft entscheidet sich bis Anfang Oktober © Bild: APA/Fohringer

Die Entscheidung über die Zukunft von Österreichs Teamchef Dietmar Constantini wird in den kommenden Wochen fallen. ÖFB-Präsident Windtner und Constantini haben zwischen den WM-Qualifikationsspielen gegen Rumänien (9. September) und Litauen (10. Oktober) ein Gespräch vereinbart. "Wir werden uns zusammensetzen, die Situation analysieren und dann Nägel mit Köpfen machen", so Windtner.

Der Oberösterreicher scheint mit der bisherigen Arbeit unter Constantini nach wie vor sehr zufrieden zu sein. "Es ist ein neues Feuer drinnen. Partien wie jene gegen Kamerun können immer passieren. Aber Tatsache ist, dass der Kurs absolut stimmt. Und diese Linie müssen wir konsequent weitergehen", betonte Windtner.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Aussagen scheinen die Zeichen von ÖFB-Seite auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit Constantini zu stehen. Der aktuelle Kontrakt mit dem Tiroler läuft bis Jahresende. Unklar ist aber natürlich, ob Constantini selbst weiter als Teamchef fungieren möchte.

Dass Constantini für die Spiele gegen Färöer und Rumänien neuerlich auf den ehemaligen Teamkapitän Andreas Ivanschitz verzichtet, bezeichnete Windtner als "eine Entscheidung des Teamchefs, die er auch begründet hat". Windtner geht aber davon aus, dass der Deutschland-Legionär in Zukunft wieder zum Team gehören wird.

Die jüngsten Europacup-Erfolge der vier österreichischen Vertreter haben auch bei Windtner für Begeisterung gesorgt. "Erstens, weil man in den Annalen lange zurückblättern muss, um auf solche Erfolg im österreichischen Fußball zu stoßen. Und zweitens, weil unglaublich viele junge österreichische Leistungsträger den Europacup-Spielen ihren Stempel aufgedrückt haben", meinte Windtner über den Einzug von Salzburg, Rapid, Austria und Sturm Graz in die Gruppenphase der Europa League.

(apa/red)