Widhölzl und Loitzl wieder dabei

Widhölzl und Loitzl wieder dabei

Die nächste Weltcup-Station ist auch der Austragungsort der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2003. Die Bewerbe in Predazzo im Val di Fiemme sind aber auch der letzte internationale Vergleich vor Beginn der Jubiläums-Vierschanzen-Tournee am 29. Dezember in Oberstdorf. Nach intensiven Trainingseinheiten in Lillehammer und einer Auszeit in Engelberg sind auch Andreas Widhölzl und Wolfgang Loitzl wieder mit von der Partie. Es sind zwei Kokurrenzen am Freitag und am Samstag geplant. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr.

"Wir haben bei idealen Wetterbedingungen vielleicht das erste Mal auf Schnee heuer drei Tage durchtrainieren können und hatten dazu zwei Schanzen zur Verfügung", war Cheftrainer nach dem Abstecher nach Norwegen vollauf zufrieden. Etwa 25 Sprünge haben Widhölzl und Loitzl auf den Olympiaschanzen in Lillehammer absolviert. "Es ist zwar keiner der Beiden zu einer Höchstform gekommen, aber die Fehler, die sich eingeschlichen haben, sind deutlich geworden. Die Grundbasis im Springen ist besser geworden", sagte Innauer.

Wieder hungrig nach Wettkämpfen
Bei lediglich zwei bis drei Sprüngen vor einer Weltcup-Konkurrenz könne man nicht so gut arbeiten, in Lillehammer stand der Absprung und die Automatisierung der Bewegungsabläufe im Mittelpunkt. Die Bewerbe in Engelberg verfolgte das Trio freilich von Norwegen aus. "Der Swider hat gezittert, dass er nicht aus den Top 15 fällt. Und bei Beiden ist der Hunger auf den Wettkampf gewachsen", registrierte der Cheftrainer.

Freude über Koch
Besonders gefreut hat sich Innauer über den dritten Platz nach Führung von Martin Koch. "Das war ein entscheidender Einschnitt in seiner Karriere, das ist sehr erfreulich. Auch der Steff (Horngacher-Anm.) hat sich gesteigert." Für Bernhard Metzler und Stefan Kaiser ist das Abenteuer Weltcup vorerst erledigt, Manuel Fettner ("Er hat sich gut präsentiert") sowie Markus Eigentler werden die Reise nach Predazzo hingegen mit dem Stamm des Teams antreten.

Neue Großschanze in Predazzo
"Predazzo wird interessant, denn die dortige Großschanze ist umgebaut worden. Sie hatten dort ein ähnliches Problem wie wir in Innsbruck, die Sprünge gingen entweder zu kurz oder zu weit", so Innauer, der übrigens auch "sehr froh" darüber ist, dass das Bergisel-Springen nun gesichert ist.

ÖSV-Team in Predazzo
Martin Höllwarth, Andreas Goldberger, Andreas Widhölzl, Martin Koch, Stefan Horngacher, Wolfgang Loitzl, Manuel Fettner, Markus Eigentler