Whitney Houston erneut in Rehab-Klinik: Endlich sucht Sängerin professionelle Hilfe

Alkohl- & Drogenmissbrauch machten sie zum Wrack Laut Sprecher ließ sich Whitney freiwillig einliefern

Whitney Houston erneut in Rehab-Klinik: Endlich sucht Sängerin professionelle Hilfe © Bild: Reuters

Ihre Wahnsinnsstimme ist legendär. In den letzten Jahren machte Whitney Houston allerdings weniger mit ihrem tollen Organ, sondern mehr durch ihre Alkohol- und Drogenexzesse Schlagzeilen. Nun hat die Sängerin wie es aussieht die Reissleine gezogen und sich - angeblich freiwillig - in eine Rehabilitations-Klinik einweisen lassen. Diesmal will sie den Kampf gegen die gefährliche Sucht endlich für sich entscheiden.

"Whitney Houston besucht gerade als Tages-Patient ein Rehab-Programm gegen Drogen- und Alkoholsucht", bestätigt ein Sprecher der Sängerin gegenüber dem US-Internetportal "People.com". "Whitney hat sich freiwillig in Behandlung begeben, um ihren langfristigen Genesungsprozess zu unterstützen", so der Sprecher weiter. Die Sängerin kommt nur für die Behandlung in die Klinik, wohnt ansonsten weiterhin in ihren eigenen vier Wänden.

Bereits im Jahr 2004 wurde Whitney Houston erstmals in eine Rehab-Klinik eingewiesen. "Ich habe viel gefeiert. Glaub mir: Ich habe wirklich viel gefeiert. Aber irgendwann kommst du an einen Punkt, an dem die Party vorüber ist", bekannte die Sängerin damals in einem Interview mit ABC-Journalistin Diane Sawyer. Gemeinhin gilt ihre - inzwischen gescheiterte - Ehe mit Bobby Brown als Grund für Whitneys Absturz.

Misslungenes Comeback
Nach langen Jahren in der Versenkung begab sich Whitney Houston letztes Jahr auf große Comeback-Tournee, um ihr neues Album "I Look To You" vorzustellen. Dabei versicherte sie, endlich wieder clean zu sein. Ihre Auftritte sprachen jedoch eine andere Sprache. Oftmals wirkte sie verwirrt, ihre Stimme hatte sich in ein peinliches Krächzen verwandelt - die Fans waren dementsprechend enttäuscht und bedachten die Sängerin mit Buh-Rufen. Selbst körperliche Zusammenbrüche wurden vermeldet.

Inzwischen scheint der Sängerin bewusst geworden zu sein, dass sie ihre Sucht immer noch nicht völlig überwunden hat. Wie heißt es so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung! Schon allein um ihrer Tochter Bobbi Christina, die kürzlich beim Kokain-Konsum fotografiert wurde, ein gutes Vorbild zu sein, sollte Whitney Houston nun endlich von den Drogen loskommen. Wir werden sehen, ob es tatsächlich klappt.

Tanja Böhm