Whitney Houston von

Costner: "Ein süßes Wunder"

Ehemaliger Filmpartner hielt emotionale Trauerrede für verstorbene Sängerin

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    Whitney Houston beerdigt

    Der Sarg mit dem Leichnam von Whitney Houston wird zum Friedhof in Westfield gebracht

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    Whitney Houston beerdigt

    Am Fairview-Friedhof findet die Sängerin ihre letzte Ruhe

Mit einer bewegenden Rede hat Kevin Costner am Samstag Abschied von Whitney Houston genommen. Gefasst, aber sichtlich gerührt, richtete sich der frühere Filmpartner von Houston ("Bodyguard") bei der Trauerfeier in Newark immer wieder direkt an die Familie und vor allem an Houstons Tochter Bobbi Kristina.

"Auch wenn es nicht ganz offensichtlich ist: Deine Mutter und ich hatten viel gemeinsam", sagte Costner. Er sei wie sie als Kind in einer Baptistengemeinde aufgewachsen und habe auch die Last und Zweifel geteilt, die eine Karriere im Rampenlicht mit sich bringen.

"Vor langer Zeit war ich dein Bodyguard, nun bist du von uns gegangen", erinnerte sich der Oscar-Preisträger an seine Zusammenarbeit mit der Sängerin vor 20 Jahren. Er habe sie damals für die Rolle vorgeschlagen und sei zunächst auf Kritik gestoßen, weil Houston vorher noch keine Kinorolle gespielt hatte. Doch in seinen Augen sei nur Houston für die Rolle infrage gekommen. Sie habe den Film zu dem gemacht, was er war. "Sie war das süße Wunder Whitney."

"Eskotiert von einer Armee von Engeln"
Und doch habe Houston immer Zweifel an ihrem Können, an ihrer Schönheit und an der Liebe anderer gehabt. "Dabei war sie nicht nur gut, sie war großartig. Sie war nicht nur schön, sie war so schön, wie eine Frau nur sein konnte." Kleine Mädchen auf der ganzen Welt träumten davon, so zu sein wie sie, sagte Costner.

Am Ende versagte dem Schauspieler die Stimme, als er die Verstorbene direkt ansprach: "Nun gehst du, Whitney - eskortiert von einer Armee von Engeln."