Wetten, dass..? von

Wie war Markus Lanz?

Moderator hat erste Show hinter sich. War er besser oder schlechter als Gottschalk?

Markus Lanz bei seiner "Challange" während seiner ersten "Wetten, dass..?"-Sendung © Bild: Getty Images/ZDF/Sascha Baumann

Am Samstag hat Markus Lanz seine ersten "Wetten, dass..?"-Show hinter sich gebracht. Nun stellt sich die Frage: Waren die Fußstapfen, in die der Moderator getreten ist, zu groß, oder war Lanz etwa gar besser als sein Vorgänger Thomas Gottschalk, der zeitgleich beim Supertalent zu sehen war? Sowohl in den deutschen Medien, als auch in Internetforen herrscht Uneinigkeit über Markus Lanz' Performance. Wir wollen daher von den NEWS.AT-Usern wissen: Wie haben Sie seinen Einstand gefunden?

Als Markus Lanz die große Showbühne betrat, war er sichtlich nervös. Kein Wunder, galt es doch, die größte Unterhaltungsshow im deutschen Sprachraum in eine neue - hoffentlich erfolgreiche - Ära zu führen. Die Vorgabe des ZDF, acht Millionen Zuschauer vor die Bildschirme zu locken, hat Lanz locker geschafft. Stolze 13,62 Millionen Deutsche und 893.000 Österreicher verfolgten seinen Einstand bei "Wetten, dass..?". Gottschalks und Bohlens "Supertalent" hat er damit um Längen hinter sich gelassen. Nur magere 4,57 Millionen Deutsche zogen das RTL-Format der ZDF-Show vor.

Lanz oder Gottschalk - wer ist besser?

Zumindest quotentechnisch hat Markus Lanz also gut lachen. Bezüglich seines Moderationsstils gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. Den lockeren Stil eines Thomas Gottschalk hat Lanz einfach nicht drauf, das wusste man aber bereits vor der Show. Der 43-jährige Südtiroler versuchte somit, der Sendung seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Er war deutlich besser auf seine Stargäste vorbereitet als sein Vorgänger, ob es aber wirklich klug war, alle gleich von Beginn an auf die neue fahrbare Couch zu setzen, darüber herrscht Uneinigkeit.

Wie war Markus Lanz?

War Lanz besser als Gottschalk?

  • WEDER NOCH
    52,16%
  • JA
    28,12%
  • NEIN
    19,72%

Frank Elstner begeistert

Es habe ein paar Hakler gegeben, räumte Markus Lanz, der sich nach der Show durchaus selbstkritisch gab, ein. "Es hätte schlimmer sein können", meinte er in einer ersten Bilanz. "Wetten, dass..?"-Erfinder Frank Elster jedenfalls gab sich begeistert. "Die Menschen mögen den Markus, der hat das toll gemacht", so sein Fazit. Ähnlich sah es die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die auf der Wettcoach Platz genommen hatte. "Ich finde, er hat das super gemacht. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt", meinte die Politikerin nach der Show.

Gags zünden nicht wirklich

Vor allem in Sachen Gags gibt es bei Markus Lanz jedenfalls noch deutlich Luft nach oben. Witzchen wie "Ich bin Moderator mit Migrationshintergrund, manchmal auch mit Migränehintergrund", würden wohl nicht einmal im Musikantenstadl zünden. Er selbst drückt es gegenüber dem Online-Medienmagazin "DWDL" so aus: "Ich denke, man kann sagen, dass wir 'Wetten, dass..?' nicht an die Wand gefahren haben. Und das ist ja schon mal was." Es habe aber immer wieder Momente gegeben, in denen er das Gefühl hatte, "es läuft nicht ganz rund", so der 43-Jährige.

Lanz gibt sich selbstkritisch

Was viele Kritiker bekritteln, hat auch Markus Lanz selbst erkannt. "Ich hatte bis zum Schluss nicht das Gefühl, dass es rund läuft. (...) Es war teilweise etwas zu viel Leben in der Bude", erklärt der gebürtige Südtiroler. "Da kommen so viele Kommandos aufs Ohr, es passiert so viel gleichzeitig (...) Daran müssen wir zum Bespiel noch arbeiten", so Lanz.

Seinen Kritikern gibt der Moderator, der selbst angibt, nach seiner "Lanz-Challenge" deutlich entspannter gewesen zu sein, als zu Beginn der Show, Folgendes mit auf den Weg: "Es gibt Momente, in denen du einfach schwächelst, weil die Formkurve nach unten geht. Darauf rumzuhacken ist legitim, aber sehr einfach". Markus Lanz verglich "Wetten, dass..?" zudem mit einem Marathonlauf, bei dem man erst lernen müsse, seine Kraft einzuteilen. Wir dürfen gespannt sein, wie Lanz' nächster Marathon am 3. November über die Bühne gehen wird.

Kommentare

Ludwig Puncochar

Die ganze Show war:
1. unprofessionell
2. langweilig (außer Lopez kein echter Star)

Der Lanz stellte peinliche Fragen wie an Lopez, ob sie ihren freund bezahlt - was geht es jemanden bitte an? Ist er eine männliche Prostituierte oder was?
Also ich muss den Gottschalk nicht haben aber da war er der beste!

Herr Lanz war vom Gespräch her besser, nicht immer das blöde Gequassel und wichtigmachen von Gottschalk, aber die fette Nudel passt auf den Jahrmarkt und nicht in eine Abendsendung mit dummen Bemerkungen.

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