Wettaffäre auch in Österreich: Erfolgloser Bestechungsversuch bei Sturm vs. Salzburg?

Kicker sollen sechsstellige Summe gesetzt haben PLUS: Spiel-Manipulation durch Bayer Leverkusen?

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet im Zusammenhang mit der deutschen Wettaffäre in seiner neuen Ausgabe von zwei erfolglosen Bestechungsversuchen in der Bundesliga. "Nach Ermittlungen des Hessischen Landeskriminalamts wollte der mutmaßliche Kopf des Syndikats, William Bee Wah L., offenbar auch zwei Partien der österreichischen Bundesliga manipulieren. Dabei handelt es sich um die Spiele von Sturm Graz gegen Austria Wien am 25. Februar und gegen RB Salzburg am 4. März.

Laut Abhörprotokollen erwog der aus Asien stammende L., der sich am Telefon gern mit "Hallo Mafia" begrüßen ließ, einen Grazer Spieler über Mittelsmänner mit 5.000 Euro zu bestechen. Der Plan scheiterte jedoch", schreibt der "Spiegel".

Vor knapp zwei Wochen hatte bereits der "stern" von einem fehlgeschlagenen Manipulationsversuch bei Austria - Sturm berichtet.

Weiters beruft sich der "Spiegel" auf eine in die Wettaffäre involvierte Person. "Nach Angaben eines Beschuldigten sollen zudem Spieler eines anderen österreichischen Bundesligavereins eine sechsstellige Summe darauf gesetzt haben, dass sie in einem bestimmten Spiel mit zwei bis drei Toren Unterschied gewinnen - was ebenfalls gescheitert sei."

(apa/red)