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Weststeirer trieb tot im Pool

66-Jähriger stürzte bei Gartenarbeit ins Wasser

Ein 66-jähriger Weststeirer ist Sonntagabend von seiner Frau tot in seinem Pool gefunden worden. Der Mann hatte zuvor Gartenarbeiten verrichtet und könnte dabei in das Wasser gestürzt und ertrunken sein. Laut Polizei ist aber auch ein Tod infolge gesundheitlicher Probleme nicht ausgeschlossen. Die Gerichtsmedizin soll die Ursache klären, hieß es am Montag.

Die Landespolizeidirektion Steiermark bestätigte einen Online-Bericht der "Kleinen Zeitung", wonach der Weststeirer aus Rosental an der Kainach (Bezirk Voitsberg) gegen 19.20 Uhr von seiner Ehefrau im etwa 80 Zentimeter tiefen Wasser entdeckt worden war. Sie holte ihren reglosen Mann gemeinsam mit Nachbarn aus dem Becken. Die Reanimationsversuche blieben aber ohne Erfolg. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Der 66-Jährige war in den Stunden davor mit Arbeiten an der Hecke beschäftigt. Er könnte über die etwa zehn Zentimeter hohe Pool-Kante gestolpert oder nach Kreislaufproblemen ins Wasser gefallen sein. Er schaffte es möglicherweise wegen der aufgezogenen Abdeckplane nicht selbst aus dem Wasser. Fremdverschulden sei laut Polizei auszuschließen.

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