Westenthaler von Wiener Polizei angezeigt:
Soll Polizist mit dem Auto angefahren haben

Dem Parteichef wird Körperverletzung vorgeworfen BZÖ ortet "Vernaderungskampagne" hinter Vorfall <br>NEWS exklusiv: EM-Länderspiel mit üblem Nachspiel

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass die Wiener Polizei am Abend nach einem EM-Länderspiel den BZÖ-Chef Peter Westenthaler wegen des Verdachtes der Körperverletzung und der Nötigung angezeigt hat.

Laut Anzeige habe sich der Vorfall „gegen 22 Uhr 40“ zugetragen. Um exakt 22 Uhr 48 sei dann die Stoßstange des von Peter Westenthaler gelenkten PKW mit dem Knie eines Polizisten in Berührung gekommen. Im Anschluss daran, habe es eine verbale Auseinandersetzung gegeben.

Die Polizei habe den Vorfall am 10. Juli 2008 der Staatsanwaltschaft Wien übermittelt. Dort ist der Sachverhalt allerdings noch nicht bekannt und auch noch keine derartige Anzeige eingelangt. Die Anzeige sollte jedoch am heutigen Dienstagnachmittag beim Staatsanwalt eintreffen.

BZÖ-Chef ortet "Vernaderungskampagne"
Peter Westenthaler bestreitet im NEWS-Gespräch vehement, dass es zu diesem Vorfall gekommen sei. Es habe lediglich ein kurzes Gespräch mit einem Polizisten an der Ausfahrt des Parkplatzes P5 gegeben. Westenthaler habe links abbiegen wollen, der Polizist habe gesagt, dass dies „heute nicht möglich sei, weil da zu viele Menschen seien“. Daraufhin habe er reversiert, sei rechts abgebogen, habe den Ort im Schritttempo verlassen und sei von anderen Polizisten „durchgewinkt“ worden.

Für Peter Westenthaler gilt die Unschuldsvermutung. Er vermutet hinter dem Vorfall eine „Vernaderungskampagne“: „Glauben Sie mir, da war nichts.“

Den kompletten Beitrag können Sie im NEWS 29/2008 nachlesen!