Peter Westenthaler von

Ermittlungen in heißer Phase

NEWS: Erhebungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft biegen auf Zielgerade ein

Peter Westenthaler schaut skeptisch. © Bild: Profil/Walter Wobrazek

Im Ermittlungsverfahren der Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen den stellvertretenden BZÖ-Klubchef Peter Westenthaler und andere Beschuldigte wegen einer umstrittenen Bundesliga-Förderung im Jahr 2004 steht es Spitz auf Knopf. Aus Sicht der Staatsanwälte sind noch "ein paar abschließende Erhebungen" notwendig. Wie zu hören ist, wurden kürzlich Ladungen für weitere Zeugeneinvernahmen verschickt.

Der Ermittlungsakt liegt derzeit allerdings beim Landesgericht für Strafsachen, das über einen Einstellungsantrag entscheiden muss. Westenthaler bestätigt, im Frühjahr einen solchen Antrag gestellt zu haben. Die Ermittlungen würden seit 19 Monaten laufen und hätten "nichts ergeben". Er sei "sehr gelassen".

Die Ermittlungen beziehen sich auf eine 2004 ausbezahlte staatliche Fußballförderung für das Nachwuchsprojekt "Challenge 08". Die Summe von einer Million Euro soll von der Bundesliga jedoch für die Tilgung einer Finanzschuld verwendet worden sein. Westenthaler war damals Bundesliga-Vorstand. In der Vergangenheit wurde auch hinterfragt, ob Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser involviert gewesen sein könnte. Der hat jegliche Verwicklungen immer bestritten.

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