Wespe statt Spürhund: Insekten werden zu Drogenfahndern - Lernzeit nur fünf Minuten!

Nachteil: Wespenart wird höchstens 22 Tage alt

Einen geflügelten Ersatz für Drogenspürhunde haben US-Forscher gefunden: Auch Wespen können Drogen und Sprengstoffe aufspüren, berichtet die Zeitschrift "National Geographic Deutschland". Das Team um Glen Rains von der Universität Georgia habe winzige parasitische Wespen (Microplithis croceipes) darauf dressiert, bestimmte Gerüche mit Futter zu assoziieren.

Die Tiere werden in Plastikröhren eingesperrt. Sobald sie den antrainierten Geruch von Drogen oder Sprengstoffen wahrnehmen, bewegen sie sich Richtung Duftquelle und lösen dabei einen Alarm aus. Die Tiere zu trainieren, dauert den Angaben nach nur etwa fünf Minuten. Dennoch gibt es bei der Verwendung der Wespen als Drogenfahnder ein großes Problem: Die Insekten werden höchstens 22 Tage alt, es müssen deshalb ständig neue "Fahnder" gezüchtet und ausgebildet werden. (apa)