Wer geht für die Demokraten ins Rennen? Clinton, Obama und Co. stellten sich vor

Clinton & Obama: Nur wenige politische Differenzen 36 Prozent für Hilary und 31 Prozent für Barack

Wer geht für die Demokraten ins Rennen? Clinton, Obama und Co. stellten sich vor

Mit dem Irak-Krieg als Hauptthema haben sich die demokratischen Bewerber um die US-Präsidentschaftskandidatur ihre erste gemeinsame Fernsehdebatte geliefert. Die Senatoren Barack Obama und Hillary Clinton versuchten, ihre geringen politischen Differenzen herauszuarbeiten. Die Debatte galt als wichtige Gelegenheit für die Kandidaten, weitere Wahlkampfgelder aufzutreiben und Mitstreiter zu finden.

In der Diskussion um den Irak-Einsatz zeigte sich Obama "stolz", den Krieg von Anfang an abgelehnt zu haben. Er spielte damit auf seine wichtigste Konkurrentin Clinton an, die dem Einmarsch Ende 2002 als Senatorin zugestimmt hatte. Obama war damals noch kein Senator.

Clinton griff US-Präsident Bush scharf an: Dieser weigere sich "stur, auf den Willen des amerikanischen Volkes zu hören", sagte die ehemalige First Lady. "Wenn dieser Präsident uns nicht aus dem Irak herausholt, werde ich es als Präsidentin tun."

US-Bürger für konkretes Irak-Abzugs-Datum
Die Debatte fand kurz nach der Annahme eines Gesetzes im Kongress statt, welches das Kriegsbudget an die Bedingung eines baldigen Truppenabzugs aus dem Irak knüpft. Umfragen zufolge befürworten die US-Bürger mehrheitlich einen Zeitplan für den Abzug. Bush lehnt dies jedoch ab und wird voraussichtlich sein Veto gegen das Gesetz einlegen.

Obama und Clinton waren als Favoriten in die TV-Debatte gegangen. In den Umfragen liegen sie deutlich vor den sechs anderen Kandidaten: Nach einer aktuellen Umfrage von NBC und "Wall Street Journal" unterstützen 36 Prozent der Demokraten Clinton und 31 Prozent Obama. Der Drittplatzierte John Edwards liegt abgeschlagen bei 20 Prozent. Einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Instituts Rasmussen zufolge lagen Clinton und Obama gleichauf bei 32 Prozent. (apa/red)

(apa/red)