OMG

Wer hat Angst vor Riesenspinnen?

Vergessen Sie Horrorclowns, jetzt treiben gigantische Spinnen im Netz ihr Unwesen

OMG - Wer hat Angst vor Riesenspinnen?

Kaum ist der Hype um die Horrorclowns - zeitgleich mit Halloween - vom Tisch, lehren uns andere unheimliche Wesen das Fürchten: Riesenspinnen. Schaffen Sie es, diese Geschichte zu lesen, ohne eine Gänsehaut zu bekommen?

Alles begann mit einer hungrigen Spinne im australischen Queensland. Mit großen Augen saßen über 22,4 Millionen User (!) vor ihrem Device und verfolgten ungläubig mit, wie der monströse Achtbeiner eine tote Maus senkrecht eine Kühlschrankwand entlangschleppte.

Unfall dank Spinne

Kaum hatten wir dieses schweißtreibende Video verarbeitet, da erreichte schon eine zweite, nicht weniger schauerliche Story die Medien: Die Hauptrolle spielte dabei eine Riesenkrabbenspinne, die einen Mann während der Autofahrt so erschreckte, dass dieser prompt einen Unfall verursachte. Er stieg vor lauter Schreck aufs Gas statt auf die Bremse und donnerte in den See Lake Cathie hinein. Der Fahrer - und vermutlich auch das Tier blieben - bis auf kleine Schrammen unversehrt.

Spinne im Tierheim

Den neuesten Stoff für Albträume liefert nun ein Foto, auf dem eine Riesenkrabbenspinne namens Charlotte zu sehen ist, die letztes Jahr in einem Tierheim in Queensland, Australien abgegeben wurde. Das Tierheim versichert auf ihrer Facebook-Page, dass die Spinne "sehr echt und sehr groß und nicht gephotoshoppt sei".

Riesenkrabbenspinnen können laut Wikipedia unter anderem durch die Beinstellung identifiziert werden: Die Beine sind in den Hüften leicht gedreht, was ihnen einen zombieartigen Gang verleiht, der sie wohl extra gruselig erscheinen lässt. Dazu kommt, dass die Teufelsviecher behaart und auffällig bedornt sind und eine Spannweite von 25 bis 30 Zentimeter erreichen. Damit sind die Tiere ungefähr so groß wie ein A4-Blatt Papier.

»Ihr Vorkommen ist prinzipiell überall dort möglich, wohin sie als "blinde Passagiere" gelangen und auch die Winter überstehen können.«

Riesenkrabbenspinnen findet man in Australien, Neuseeland, Südostasien, im Nahen Osten in Gebieten am Mittelmeer, in den USA in Florida und auf Hawaii und sehr wahrscheinlich in vielen anderen tropischen und subtropischen Gegenden. Am beunruhigendsten ist aber der Satz in dieser Online-Enzyklopädie: "Ihr Vorkommen ist prinzipiell überall dort möglich, wohin sie als "blinde Passagiere" gelangen und auch die Winter überstehen können."

Kommentare

Izmir-Ibel

Die Spinne als Teufelsvieh, bezeichnet von einem Teufelsweib?

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