Weltweite Proteste von

Brennende Autos

Rom liegt nach den gewaltsamen Protesten am Samstag in Schutt und Asche

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    Dutzende Polizeiwägen gehen am Samstag in Flammen auf

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    Die ausgebrannten Autos stehen überall in den Straßen der italienischen Haupftstadt

Die Randalierer stellen stolz ihre Videos ins Netz. Doch mindestens 70 Menschen wurden verletzt, darunter 30 Polizisten. Eine Kirche wurde beschädigt, Häuser angezündet und unzählige Autos standen in Flammen. Es herrschte Krieg in den Straßen von Rom. Jetzt geht die Suche nach den Schuldigen los. NEWS.AT zeigt die Bilder der Zerstörung.

Italienischen Online-Medien und TV-Sendern zufolge folgten mindestens 150.000 Menschen in Rom dem Aufruf. Im Vorfeld waren bereits 750 Autobusse aus 80 italienischen Regionen waren am Tiber erwartet worden. Die Aktion war von der spanischen Protestbewegung der "Empörten" und der amerikanischen Bewegung "Occupy Wall Street" inspiriert.

Bilder der Zerstörung

Doch keiner rechnete mit so einer Gewalt. Die Stimmung schlug schnell um, die Demonstranten kamen um zu zerstören. Die Polizisten konnten die wütenden Demonstranten nicht unter Kontrolle kriegen und mussten mit ansehen, wie die Stadt im Chaos versank. Am Nachmittag haben Demonstranten in Rom einen Anbau des Verteidigungsministeriums in Brand gesetzt.

Die Aufräumarbeiten werden noch Tage dauern, zurück bleibt ein Schaden in Millionenhöhe.

Kommentare

Unzufriedenheit entstand schleichend Der "einfache" Mensch findet kaum noch sichere Arbeit. Er hungert und sieht zu wie sogenannte "bessere" Menschen sich darin erfreuen an sündhaftteuren Partys teilzunehmen. Banken werden unterstützt. Es steht nicht der Schutz der Gelder von Kleinanlegern zur Diskussion sondern vielmehr die unglaublichen Beträge sogenannter "Möchte-gern-Besser-Menschen" in diversen Wertpapieren. Immerhin müssen Partys, Wohlstand & co der sogenannten "Besser-Menschen" gesichert sein. - Dem Volk bleibt kaum Geld zum Leben, aber darum geht es ja nicht, gelenkt werden muss das Leben der "Besser-Menschen". - Was folgt sind kriegsähnliche Zustände - gestern Athen, Berlin, heute Rom, morgen ??? Toll in einem Gute-Nacht-Land wie Österreich zu leben - aber eines Tages erwachen auch wir - vermutlich in Schutt und Asche.

Krawalle Genau solche Krawalle sind überall zu befürchten, wenn Menschen mehr keinen Ausweg sehen und erkennen, dass sie von den Politikern an die Banken und Zocker verraten wurden.

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