Weltpremiere von

"Mission Impossible"-Premiere:
Tom Cruise schwärmt von Wien

Hollywood-Star über das Event: "Das ist der eleganteste Abend meines Lebens"

  • Weltpremiere von "Mission: Impossible Rogue Nation"
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    Weltpremiere zu M:I 5 in Wien: Die besten Bilder!

  • Weltpremiere von "Mission: Impossible - Rogue Nation"
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    Hauptdarstellerin Rebecca Ferguson war ebenfalls nach Wien gereist.

"Das ist der eleganteste Abend meines Lebens", sagt Tom Cruise und strahlt. Nach den Dreharbeiten zu "Mission: Impossible - Rogue Nation" in der Wiener Staatsoper vergangenen Sommer hatte sich der Hollywoodstar gewünscht, die Weltpremiere des Films hier zu veranstalten. "Diese Stadt ist so schön, dass ich sie unbedingt auf Film bannen wollte", so der 53-Jährige am roten Teppich.

Tom Cruise bei der Weltpremiere von "Mission: Impossible - Rogue Nation"
© APA/HERBERT NEUBAUER Für seine Fans nimmt sich Tom Cruise geduldig Zeit.

Geduldiger Weltstar

Knapp 1.000 geladene Gäste waren zu Wiens erster Hollywood-Weltpremiere in die Oper geladen. Weitere rund 4.000 Menschen haben sich laut Veranstalter "Livenation" vor dem Haus am Ring versammelt, um Cruise in der Fanzone und an den umliegenden Absperrgittern nahe zu sein. Und sie wurden belohnt: Knapp zwei Stunden widmete der bestens gelaunte US-Schauspieler ab 16.30 Uhr seinen Fans. Geduldig und der Hitze trotzend, signierte er leger in schwarzem Shirt, Jeans und mit charakteristischer Pilotenbrille selbstgemalte Porträts und Filmposter, beruhigte weinende Fans und ließ sich - der steigenden Nervosität seiner Entourage ob des Zeitplans zum Trotz - sogar auf die eine oder andere Plauderei ein.

Tom Cruise in Wien
© APA/EPA/HERBERT NEUBAUER Während zuerst noch legere Kleidung angesagt war, zeigte sich Tom Cruise dann am späteren Abend schon eleganter im schwarzen Anzug.

Interviews am Fließband

Während die jubelnde Menge zwischendurch von Moderator Steven Gätjen mit Filmausschnitten auf zwei großen LED-Wänden und Interviews mit dem Cast bei Laune gehalten wurde, wechselten Cruise und Co-Star Simon Pegg für die Interviews mit rund 50 internationalen und heimischen Kamerateams und Journalisten, die auf dem über eine Treppe führenden roten Teppich auf Höhe der Galerie postiert waren, in Smokings. Vor allem Cruise freute sich sichtlich über Komplimente, "normalerweise werden ja nur Frauen umschmeichelt", lachte der Schauspieler, der zum bereits dritten Mal innerhalb von zwei Jahren in Wien gastierte.

Premiere auch für Cruise

Bei der Premiere von "Oblivion" im Gartenbaukino 2013 sei er gefragt worden, ob er einmal in Wien drehen möchte. "Glücklicherweise hatte Chris (McQuarrie, Regisseur, Anm.) dann die Idee einer Szene im Opernhaus und die Wiener Staatsoper war so großzügig, uns hier drehen zu lassen", erzählte Cruise am roten Teppich. "Ich hätte nie gedacht, dass das möglich sein wird. Als uns dann auch noch angeboten wurde, die Premiere hier auszurichten, konnten wir das gar nicht ausschlagen. Ich war noch nie auf einer Premiere in einer Stadt, in der wir zuvor auch gedreht haben."

Die Städtereisen seien der Kern der "Mission: Impossible"-Reihe, in der Cruise als Ethan Hunt, Agent der "Impossible Missions Force", seit 1996 scheinbar unmögliche Auftrage erfüllt. "Ich habe so viel Zeit in meinem Leben damit verbracht, verschiedene Orte zu bereisen und all diese Kulturen kennenzulernen. Einer der Gründe, warum ich begonnen habe, diese Filmreihe zu produzieren, ist der, mittels Reisen diese wunderschöne Welt und ihre Menschen zu zeigen."

Regisseur: "Haben Dreh in vollen Zügen genossen"

Auch beim US-amerikanisch-australischen Regisseur Christopher McQuarrie hat Wien einen sichtlich guten Eindruck hinterlassen. "Wir haben den Dreh hier in vollen Zügen genossen", sagte der 47-Jährige zur APA. "Alle waren so wundervoll und haben uns mit offenen Armen empfangen." "Rogue Nation" ist nach "Operation Walküre" und "Edge of Tomorrow", für die er als Drehbuchautor bzw. Produzent tätig war, sowie "Jack Reacher" seine bereits vierte Kollaboration mit Tom Cruise. "Das Besondere an ihm ist, dass er ein guter Filmemacher ist", schwärmte McQuarrie. "Man erwartet von ihm, ein guter Schauspieler, ein großer Star zu sein, aber wenn er am Set auftaucht, versteht er genau, was wir tun. Auch als Schauspieler ist er außergewöhnlich: Was er denen gibt, mit denen er dreht, ist unglaublich."

Rebecca Ferguson kann das vermutlich bestätigen, ist die gebürtige Schwedin als mysteriöse Ilsa Faust in "Rogue Nation" doch an der Seite von Cruise in ihrer ersten Kinohauptrolle zu sehen. "Das Unglaubliche an diesem Film ist, dass wir kaum etwas vor Green Screen, sondern fast alles vor Ort gedreht haben", erzählte die 31-Jährige. "Wenn wir also vom Dach springen, dann von jenem der Wiener Staatsoper. Und wenn wir uns auf Motorrädern verfolgen, dann auf der Autobahn durch Marokko."

Vierter Österreich-Besuch für Cruise

Einen Stock über den Fans, am sich über eine Länge von 60 Metern über eine Treppe schlängelnden roten Teppich, brachten sich einstweilen rund 50 Journalisten und Kamerateams aus aller Welt in Stellung. Neben Cruise und Pegg werden auch Schauspielerin Rebecca Ferguson, Regisseur Christopher McQuarrie und die Produzenten Bryan Burk David Ellison, Dana Goldberg und Don Dranger erwartet. Die Weltpremiere des Blockbusters ist die erste in dieser Größenordnung in Wien und geht auf den persönlichen Wunsch von Tom Cruise zurück, wie es im Vorfeld hieß.

Für Cruise ist es der bereits vierte Österreich-Besuch innerhalb von sechs Jahren: Ehe er vergangenen August für die Dreharbeiten zu "Mission: Impossible" in Wien weilte, stand er 2009 mit Cameron Diaz für "Knight and Day" in Salzburg vor der Kamera und stellte 2013 im Wiener Gartenbaukino den Science-Fiction-Thriller "Oblivion" vor. Drei Stunden lang gab der Hollywoodstar damals im Schneeregen Interviews und Autogramme.

Die Liebe, so scheint es, ist beidseitig: Wo immer der 53-Jährige seit seiner Ankunft in Wien am Dienstagabend auftauchte, umringten ihn begeisterte Fans, baten um Autogramme und Fotos mit dem Star. Die Kratzer im Image, die Cruise im Laufe seiner Karriere durch manch Flops, belächelte Liebesbekundungen an Ex-Frau Katie Holmes und seine offensive Mission für die umstrittene "Scientology"-Organisation eingefahren hat, scheinen hier verblasst. Daran ist auch die seit 1996 laufende "Mission: Impossible"-Agentenreihe nicht unschuldig: Mit Teil vier ("Phantom Protokoll"), der fast 700 Millionen Dollar (642 Mio. Euro) weltweit einspielte, landete er seinen bisher größten Erfolg an den Kinokassen.

Kommentare

Groß oder klein, denke das ist in diesem Fall wurscht, er ist ein sehr guter Schauspieler und dürfe noch dazu nicht unsympathisch sein...

na das ist aber wirklich nicht sehr nett, er ist so und so ein netter kerl

nein danke, was soll ich mit dem zwerg

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