Welch Überraschung, der Ball bleibt rund...:
EM-Ball "EUROPASS" in Luzern präsentiert

Kreation mit "Gänsehaut" und klassischer Farbgebung Neues PSC-System von Forschern wie Profis getestet

Welch Überraschung, der Ball bleibt rund...:
EM-Ball "EUROPASS" in Luzern präsentiert

Nach der mit Spannung erwarteten Gruppen-Auslosung haben die Europäische Fußball-Union (UEFA) und deren langjähriger Ausrüster-Partner adidas in Luzern jenes Objekt präsentiert, um das sich vom 7. bis 29. Juni in Österreich und der Schweiz alles drehen wird: Der offizielle Ball für die EURO 2008 erblickte das Licht der Fußball-Welt. Er trägt den Namen "EUROPASS", ist in den Farben weiß, schwarz, rot und silber gehalten und Nachfolger des "Roteiro" von 2004.

Neu gegenüber Portugal, wo die Kugel aus dem Haus mit den drei Streifen fast ganz in Silber glänzte und glatt war, ist nicht nur die Farbgebung, sondern auch die "Gänsehaut". Die feine Struktur der Oberfläche verhilft zu einer perfekten Flugeigenschaft, lässt den Spielern das "Gerät" unter allen Wetterbedingungen und jedem Tempo perfekt beherrschen und kontrollieren. Auch für den Tormann bedeutet die erhöhte Griffigkeit durch die sogenannte PSC-Texture eine Verbesserung des Fangvermögens.

Power, Swerve und Control, kurz: PSC
PSC steht für Power (bessere Kraftübertragung durch größere Reibung zwischen Ball und Schuh), Swerve (mehr Effet durch höhere Rotationsgeschwindigkeit) und Control (mehr Kontrolle durch größere Kontaktfläche zwischen Schuh, Handschuh und Ball). adidas, seit 1963 Produzent von Hochleistungsspielbällen und weltweit führender Hersteller von Fußbällen, hat an der umfassenden Forschung und Entwicklung des neuen EM-Balls, der wie der "Teamgeist" für die WM 2006 aus 14 Panels mit der revolutionären Thermo-Klebetechnik gefertigt wird, über zwei Jahre gearbeitet.

Der "EUROPASS" wurde strengen Tests unterzogen, zuerst unter den härtesten Laborbedingungen und danach durch Fußball-Profis und in Vereinen auf dem Rasen. Wissenschaftliche Tests wurden gemeinsam mit der Sports Technology Research Group der Universität von Loughborough (GBR) vorgenommen. Der Name symbolisiert einerseits den "EURO"-Pass der beiden Ausrichterländer und der Fans und anderseits steht er für das Zuspiel der Protagonisten auf dem Rasen.

Jetzt schon ein Klassiker
Die klassische Farbgebung in weißer Grundfarbe mit schwarzen Punkten erinnert an Fußbälle vergangener Jahrzehnte. Verbunden mit runden, dynamischen Elementen in silber und roter Farbe entsteht ein innovatives, modernes Design, das zu den Gastgebern Österreich und Schweiz passt. Die zwei Landesflaggen sind mit acht Kreisen in dezenter Silber-Optik ebenfalls integriert. In den zwölf schwarzen Punkten befinden sich individuelle grafische Elemente, die die UEFA begleitend zum EURO-Logo entwickelt hat.

Die Elemente stehen für Leidenschaft, Freundschaft, Action, Training und Fans sowie das Siegtor und sie finden sich als Wasserzeichen in den schwarzen Punkten des "EUROPASS" wieder. Für jedes Spiel kommen Spezialaufdrucke wie die Namen der zwei Gegner, die EM-Gruppe, das Datum, der Name der Stadt und des Stadions dazu. Der "neutrale" EM-Ball ist ab Montag weltweit im Einzelhandel erhältlich und kostet 119,95 Euro.

Mit dem "EUROPASS" setzt der Sportartikel-Hersteller aus Herzogenaurach (Bayern) eine Tradition bei EM- und WM-Turnieren fort. Namen wie Telstar (1970, 1974), Tango (1978, 1982), Azteca (1986), Etrusco (1990), Questra (1994), Tricolore (1998), Terrestra (2000), Fevernova (2002), Roteiro (2004) und Teamgeist (2006) sind jedem Fußball-Freak noch immer ein Begriff. (apa/red)