Weiterhin knappes Rennen um Platz eins:
Talfahrt der Großparteien in profil-Umfrage

Faymann in Kanzlerfrage aber deutlich vor Molterer FPÖ und BZÖ kommen zusammen nur auf 26 Prozent

Weiterhin knappes Rennen um Platz eins:
Talfahrt der Großparteien in profil-Umfrage © Bild: APA/Fohringer

Die SPÖ verliert, bleibt aber vor der ÖVP: Wären am kommenden Sonntag Nationalratswahlen, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage nun 28% der Österreicher die SPÖ wählen - bei der Befragung vor einer Woche waren es noch 29% gewesen. Auch die Talfahrt der ÖVP geht weiter: Nur noch 26% würden nun der Volkspartei ihre Stimme geben (zuletzt 27%). Die FPÖ konnte ihren Wert auf 18% verbessern (plus 1 Prozentpunkt). Die Grünen kämen abermals 12%. Beim BZÖ würden nun 8% ihr Kreuz setzen (zuletzt 7%); das LIF hätte wie in der Vorwoche auch diesmal 4% überzeugt.

Auch in der Kanzlerfrage verlieren die Großparteien: Bei der Möglichkeit, den Kanzler direkt zu wählen, würden nun nur noch 22% für SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann votieren (zuletzt 24%). Vizekanzler Wilhelm Molterer, ÖVP, käme gar nur auf 15% (minus 2 Prozentpunkte). An dritter Stelle steht nun Heinz-Christian Strache von der FPÖ: Ihn würden 11% gerne auf dem Kanzlerstuhl sehen (plus 3 Prozentpunkte). Auch Jörg Haider konnte im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zulegen: Der BZÖ-Spitzenkandidat erhielte derzeit 9% der Stimmen - auf ebenso viele käme Grünen-Chef Alexander Van der Bellen (zuletzt 12%). Für Heide Schmidt würden abermals 4% votieren, für Fritz Dinkhauser wiederum 3%.

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